Schallplatten - das schwarze Gold ... - Plattensammeln - das schwarze Gold der Musikfreunde

Schallplatten als Wertanlage.
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Die Geschichte der Schallplatte

Plattensammeln - das schwarze Gold der Musikfreunde
Herausgegeben von in Vinyl ·
Dank der Genauigkeit der deutschen Sprache sagt das deutsche Wort für den nach wie vor verbreitetsten Tonträger genau das aus, was er ist: 
Eine Platte, auf der man Schall bekommt. Dieses Verfahren wurde zuerst von Thomas Alva Edison entwickelt, der Musik auf Wachswalzen presste. 
Der US-Physiker Charles Sumner Tainter entdeckte dann, dass die Klänge auf einer flachen Oberfläche wesentlich besser reproduziert werden konnte. 
Emil Berliner entwickelte dass das bis heute gebräuchliche Verfahren, Töne auf ein Band aufzunehmen und von diesem Urband dann eine Platte herzustellen, war verantwortlich für die Entwicklung der Tonträger wie sie jeder Plattensammler kennt, wobei Berliner zunächst Töne mit einer Nadel direkt auf eine Platte aufzeichnete. 
Dieses Tonband, das mit der fetig abgemischten Aufnahme aus dem Studio kommt - das am Anfang der Plattenpoduktion im frühen 20. Jahrhundert jeder gegen Außengeräusche geschützter Raum sein konnte - wird durch die Matrize auf die Vinylplatte übertragen, von wo es dann mit einer Nadel abgehört werden kann. 
Anfang des 20. Jahrhunderts bis Ende des 2. Weltkrieges beherrschte das Schellack die Szene. Es hatte zwei Nachteile: 
Es war starr und deswegen leicht zerbrechlich und da die Rillen deutlich breiter waren als später auf der Vinylplatte, passte weniger Musik auf die Schellackplatten. Erneut Emil Berliner hatte die Verbindung erfunden und dadurch die Wiedergabe verbessert. 
Doch mit der Erfindung des Vinyls und der Materialverknappung beim Schellack durch den zweiten Weltkrieg begann der Siegeszug des Vinyls, das ab 1949 für die breite Öffentlichkeit benützt wurde und ab 1957 (Europa) und 1960 (USA) endgültig der Marktführer wurde. 
Seitdem existieren die 7" (Single), die EP (Extended Play) und die LP
Damit wären wir bei der Entwicklung der modernen Musikindustrie, die beim nächsten Mal behandelt werden soll.



1 Kommentar
Durchschnittliche Bewertung: 110.0/5
Harald Quendler
2016-01-31 02:28:16
Hallo, ich bin kein Klugscheisser, doch scheint mir in diesem Fall Korrektheit kein Nachteil zu sein: Die Bezeichung GVL steht für "Gesellschaft für die Verwertung von Leistungsschutzrechten". Vielleicht würde es auch Sinn machen, den Unterschied zwischen Leistungsschutz- und Urheber-rechten näher zu erklären. Nicht zuletzt herrscht da auch bei MusikerInnen Informationsbedarf.
Last but not least: Als "eingefleischter Indie" würde ich mir wünschen, dass in Blogs wie diesen nicht nur Majorcompanies "vorkommen", sondern auch unabhängige Labels Erwähnung finden.
Letztere stehen für Neues, Unbekanntes - für Innovation. All das lassen Konzerne meist vermissen
Habedehre! Harald Quendler

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