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Monatlich berichtet der OM aus der Musikscene

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 Monatlich berichtet der Oldie-Markt über interessante News aus der Musikscene
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News aus der Musikscene - im Oldiemarkt
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Oldiemarkt News März 2016
Oldie-Markt Oktober 2015
* Ringo Starr appellierte anlässlich der Vorstellung des Buchs Photographs, das am 21. September in den USA veröffentlicht wurde, an Paul McCartney und die Witwen Olivia Harrison und Yoko Ono es ihm gleich zu tun, und nach alten Fotos der Beatles oder ihrer Männer zu suchen. Seiner Meinung nach könnte man daraus noch etliche Fotobücher herstellen, die vielen Menschen gefallen würden. Seine Hoffnung ist, dass sein alter Kollege und die beiden Witwen positiv darauf reagieren.
* R.E.M. und der Survivor-Mitgründer Ray Sullivan haben sich in den letzten Tagen dagegen gewehrt, dass Songs von ihnen im Rahmen des Präsidentschaft Wahlkampfs in den USA benützt werden. Im Falle von Survivor war es Eye Of The Tiger, das der republikanische Kandidat Mick Huckabee verwendete und im Fall von R.E.M. This Is The End Of The World (As We Know It), den ausgerechnet Donald Trump vor einer Veranstaltung zur Illustration seiner Ansichten benützte. Gesetzlich haben die Musiker keine Handhabe, den Politikern die Verwendung ihrer Lieder zu verhindern, aber moralisch könnte das durchaus klappen. Im übrigen beweisen die Tweets verschiedener Kommentatoren, wie tief das Niveau in den USA gesunken ist.
* The Monkees hieß ursprünglich eine Fernsehserie, die um die Band gleichen Namens entwickelt wurde. Sie wurde 58 Folgen lang in den USA im Fernsehen gezeigt und wird jetzt zur Feier des 50-jährigen Jubiläums der Erstausstrahlung auf 10 Bluray-Discs herausgebracht. Dazu gibt es einige nicht ausgestrahlte Sequenzen, eine Dokumentation und den Film Head, der damals ein riesiger Flop wurde, aber heute unter Fans Legendenstatus besitzt.
* The Drive By Truckers  haben im November 2014 bei ihren Konzerten im legendären Fillmore West in San Francisco etliche Shows mitgeschnitten, um sie als Live-Album und –DVD auf den Markt zu bringen. Da das von vorneherein so geplant war, brachte man Lieder aus der gesamten Schaffenszeit der Band. Auf dem fertigen Produkt werden 35 Tracks vertreten sein, die das ganze Spektrum der Countryrocker aus Tulsa bringen. It`s Great To Be Alive soll am 30. Oktober in den USA auf den Markt kommen.
* New Order  feierten am 25. September im Grünspan Club auf der Reeperbahn die Premiere ihres neuen Albums Music Complete, allerdings nicht mit einem Konzert, sondern mit Antworten auf die Fragen ihrer Fans, die sie auch weltweit gestreamt haben.
* Marillion  wollen für die Finanzierung ihres neuen Studio-Albums neue Wege gehen. Sie wollen sich über die Pledge-Homepage  ein Crowdfunding dafür besorgen. Diejenigen, die
einen Beitrag dazu leisten, sollen entweder eine Deluxe-Fassung oder Autogramme der Band oder ähnliches erhalten. Die Idee der Band, die dahinter steht ist, dass man so eine Produktion ohne Druck herstellen kann.
* Brian Johnson, Leadsänger von AC/DC, hat am Rande der Rock Or Bust-Tour mitgeteilt, dass er es sich durchaus vorstellen kann, dass dies die letzte Tour der Australier gewesen ist. Nicht nur wegen des Alters der Musiker, sondern weil er es sich auch vorstellen kann, in die Rente zu gehen.
* Owens „Boomer“ Castleman, zusammen mit Michael Murphey im Duo Lewis & Clarke Expedition (er war Clarke), starb am 1. September im Alter von 70 Jahren in Nashville. Mit Michael Murphey feierte er 1967 den kleinen Hit I Feel Good (I Feel Bad), der in den USA auf Platz 64 kam. Alleine kam er mit Judy Mae 1975 auf einen 33. Rang und spielte auch auf dem Treffer seines ehemaligen Partners, Wildfire, ebenfalls 1975 mit. Er machte sich außerdem einen Namen mit einem Zusatzgerät für Gitarristen, mit dem sie den Klang der Pedal Steel-Gitarre imitieren konnten. Zudem schrieben Boomer und Murphey den Monkees-Song What Am I Doin´ Hangin´ Round, nachdem sie einmal mit der Gruppe gespielt hatten. Castleman produzierte auch den Meri Wilson-Hit Telephone Man, der 1977 in den USA auf den 18. Rang der Charts kam.
* The Who touren wieder – eigentlich. Tatsächlich mussten sie vier Konzerte der laufenden Tournee absagen, damit Roger Daltrey seine Lungenentzündung auskurieren konnte. Die Städte, die davon betroffen wurden waren San Diego am 14. September, Anaheim am 16. September, der 19. September in Las Vegas und der 21. September in Los Angeles. Zudem wurde der Auftritt auf dem iHeart Radio Music Festival am 18. September in Las Vegas abgesagt. Der neue Plan sieht so aus, dass die Konzertreise am 24. September fortgesetzt werden soll. Natürlich werden die ausgefallenen Termine nachgeholt.
* Aretha Franklin oder genauer: ihre Rechtsanwälte haben eine einstweilige Verfügung gegen eine Dokumentation erwirkt, die am 4. September auf dem Telluride Film Festival gezeigt werden sollte. Amazing Grace wurde deswegen gestoppt, weil er Ausschnitte eines Konzerts in einer Kirche von 1972 enthält – als das gleichnamige Album erschien – das bereits in einem damaligen Film gezeigt wurde. Nach 40 Jahren wurde es in dem neuen Streifen verwendet, ohne dass Aretha Franklin deswegen gefragt wurde. Deswegen sagte Aretha Franklin vor Gericht, das Material verletze ihre vertraglichen und intellektuellen Rechte, ihr Recht an ihrem Privatleben und ihre Rechte an ihrer Person und ihrem Aussehen. Der Richter urteilte, dass es nicht in Ordnung wäre, einen Film zu zeigen, 
der das gesamte  Konzert zeige. Geplante Vorführungen bei Festivals in Toronto und Chicago wurden ebenfalls gecancelled.
* Jimy Sohns, der ehemalige Sänger der Shadows Of Knight, durfte den ersten Ball bei dem Baseball-Spiel der Chicago Red Sox gegen Cincinnati werfen. Die gewannen denn auch 13:6.
* Florence La Rue, Mitglied der Fifth Dimension, wurde am 28. August erfolgreich an der Hüfte operiert. Sie war bereits drei Tage später wieder zuhause und trat sogar wieder live auf.
* Gene Simmons hatte am 20. August ungebetenen Besuch zuhause. Die Polizei von Los Angeles durchsuchte sein Haus, um Beweismaterial für Kinderpornographie zu suchen. Die Task Force Internet Crimes Against Children teilte mit, dass Gene und seine Familie absolut kooperativ waren und in diesem Fall auch keine Verdächtigen sind. Es wird jedoch vermutet, dass ein Verbrechen in dieser Richtung begangen wurde, als Simmons letztes Jahr mit Kiss  unterwegs war.
* Donald “Bob” Johnston starb in einem Hospiz in Nashville im Alter von 83 Jahren am 14. August. Er war ein angestellter Produzent bei Columbia Records und betreute in dieser Funktion solch legendäre Platten wie Blonde On Blonde und Highway 61 Revisited von Bob Dylan, Sounds Of Silence, Parsley, Sage, Rosemary And Thyme von Simon & Garfunkel sowie Johnny Cash At Folsom Prison, um nur seine legendärsten Arbeiten zu nennen. Zudem zeichnete er auch noch für den Patti Page-Hit Hush, Hush Sweet Charlotte (Nr. 8 1965) verantwortlich. Seine Laufbahn begann er als Produzent für Kapp, ehe er zu Columbia ging. Unter dem Namen seiner Frau, Joy Byers, wurde er auch als Songschreiber tätig und verfasste zum Beispiel die Elvis-Songs It Hurts Me und Let Yourself Go sowie What´s A Matter Baby für Timi Yuro. In den späten 70er Jahren machte er sich dann selbständig und feierte bis in die 80er Jahre einige Hits mit den Musikern, die er produzierte. Laut Leonard Cohen, den er im Auftrag von Columbia betreute, war er ein äußerst aufmerksamer Gastgeber, der seinen Klienten im Studio das Gefühl gab, ihre Musik ohne jeden Druck herstellen zu können. Seine Karriere bei Columbia war auch deswegen äußerst erfolgreich. Nachdem er sich selbständig gemacht hatte, feierte er beispielsweise mit der Lindisfarne-LP Fog On The Tyne einen echten Hit in England.
* Daryl Hall wurde am 13. August von seiner Frau verlassen. Sie will sich nach sechs Jahren scheiden lassen. Damit hielt sie es immerhin doppelt so lange mit ihm aus wie seine Partnerin zuvor.
* Billy Joel ist wieder Vater geworden. Am 12. August kam seine Tochter Della Rose zur Welt. Seine erste Tochter ist 29 Jahre alt.
Oldie-Markt September 2015
* Duran Duran haben soeben ihr neuestes Album Paper Gods vorgestellt und damit beeindruckend unter Beweis gestellt, dass sie nach wie vor aktiv und vor allem innovativ sind. Die CD/LP bringt beeindruckend modernen Rock mit Anleihen beim Funk und dem Hip Hop. Die vier Originale wollten von vorneherein keinen Abklatsch ihrer letzten Produktion machen und umgaben sich deswegen mit Mark Ronson und Nile Rodgers, die ihren Touch einbrachten.
* John Mayer tut sich mit den Grateful-Dead-Restbeständen Bob Weir, Mickey Hart und Bill Kreutzmann zu Dead & Company zusammen. Das Sextett (dazu gehören noch der ehemalige Allman Brothers-Bassist Oteil Burbridge und der Ratdog-Keyboarder Jeff Chimenti) arbeitet bereits seit März diesen Jahres zusammen und will längerfristig zusammenbleiben. Beide Seiten beteuerten, dass in den Songs von Grateful Dead einfach noch zuviel Leben sei, um sie verstauben zu lassen. Phil Lesh konnte nicht teilnehmen, weil er am 31. Oktober, an dem die Premiere der Band im Madison Square Garden stattfinden wird, mit Phil Lesh & Friends selbst auftritt.
* Alice Cooper hat mit Johnny Depp und Joe Perry eine neue Supergruppe formiert, die Hollywood Vampires. Tatsächlich nahm er den Namen dafür von einem Club in Hollywood, in dem sich die härtesten Trinker im Showbiz wie John Lennon, Harry Nilsson, Keith Moon oder Mickey Dolenz trafen. Das Trio nahm ein Album auf, das sich vornehmlich aus Cover-Versionen von Bands wie Led Zeppelin, Pink Floyd, The Who und Musikern wie Jimi Hendrix, John Lennon und anderen zusammen setzt, obwohl auch drei eigene Tracks existieren. Im Studio halfen ihnen Musiker wie Paul McCartney oder Robbie Krieger und selbst Christopher Lee sprach kurz vor seinem Tod noch einige Zeilen. Das Ganze soll am 11. September auf den Markt kommen.
* Kurt Cobain und kein Ende, Jetzt ist Online erneut ein Demo mit 14 Tracks aufgetaucht, das er mit seiner ersten Band Fecal Matters an Ostern 1986 in Burien, Washington eingespielt haben soll. Damals waren noch Greg Hokanson am Schlagzeug und der spätere Melvins-Drummer Dale Cove am Bass in der Band. Das Demo trägt den Titel Illiteracy Will Prevail und enthält einige Songs, die später bei Nirvana auftauchten. Insgesamt dauert es 58 Minuten.
* Pete Doherty ist vielleicht nicht mehr drogensüchtig, benimmt sich aber dennoch wie ein Rockstar. Nach seinem Auftritt am 22. Juli auf Ibiza besprühte er die Wände seines Hotelzimmers mit Nirvana-Texten.
* Paul Stanley leistet sich neben Kiss, wo er neben Gene Simmons das einzige Original ist, eine zweite Band: Soul Station nennt sich die 10-köpfige Truppe und der Name ist Programm, denn Stanley will damit an die klassische Soulmusik erinnern, die die erste 
Inspiration für den jungen Paul Stanley war. Mit von der Partie ist Kiss-Schlagzeuger Eric Singer und das Ganze kann man erstmals am 11. September im berühmten Roxy-Club in Nord Hollywood erleben.
 * Ace Frehley macht ebenso wieder von sich reden: Er nahm im Studio eine Cover-Platte auf, bei der er unter anderem einen Song von Thin Lizzy einspielte. Dabei half ihm Slash.
* Discogs.com, relativ bekannte Diskografien-Website, auf der man auch Platten verkaufen kann, geriet unter Beschuss aus Deutschland. Da auf ihr offensichtlich Verkäufer aus Deutschland Bootlegs losschlagen wollten, muss sich die Firma jetzt gegen Schreiben von Rechtsanwälten aus Deutschland wehren, die diejenigen, die diese Tonträger verkaufen wollten, verklagen wollen.
* Ambros Seelos starb am 4. August im Alter von 80 Jahren an den Folgen eines Sturzes 2011. Er wurde in Töging in der Nähe von Altötting geboren, verdiente sich sein Musikstudium in den 50er Jahren in der Rock´n´Roll-Band von Paul Würges und gründete in den 60ern seine eigene Band, die zu einer der renommiertesten Showbands in Deutschland wurde. Mit ihr begleitete der Saxofonist Stars wie Louis Armstrong, Count Basie, Chubby Checker oder Ella Fitzgerald, wenn sie durch Deutschland tourten. Doch auch unter seinem Namen war er jahrzehntelang eine gesuchte Attraktion. Nach dem oben angesprochenen Sturz 2011 konnte er keine Musik mehr machen und verbrachte die letzten Wochen seines Lebens im Caritas-Haus in Mühldorf/Inn.
* Cilla Black wurde am 2. August tot in ihrem Haus in Estepona, Spanien gefunden, wo sie im Alter von 72 Jahren an einer natürlichen Ursache gestorben war. Sie wurde als Priscilla White 1943 in Liverpool geboren und arbeitet im Cavern Club als Garderobiere. Dort freundete sie sich mit vielen der Bands an, auch den Beatles. Daneben trat sie selbst auf, bis sie dem Promoter des Casanova Clubs, Bobby Willis, der sie heiratete (er starb 1999), und Brian Epstein auffiel. Nachdem sie in einem Artikel fälschlicherweise Cilla Black genannt wurde entschloss sie sich, diesen Namen zu behalten. Nach einem nicht sehr erfolgreichen Debüt 1963 (Love Of The Loved) auf Platz 35 feierte sie mit dem Dionne Warwick-Cover Anyone Who Had A Heart ihren ersten Nr.-1-Hit 1964 und darauf folgte mit You´re My World ihre zweite. Obwohl sie in England weiterhin große Erfolge feierte, schaffte sie in den USA nie den Durchbruch. Als sie dann 1968 mit ihrer Show Cilla einen enormen Erfolg hatte (sie lief 66 Folgen lang), hatte sie ihre wahre Bestimmung gefunden und wurde eine Fernseh-Persönlichkeit.
* Lynn Anderson, die mit Rose Garden 1971 einen Welthit feierte, starb am 30. Juli im Alter von 67 Jahren an einem Herzinfarkt in der 
Nähe von Nashville. Sie wurde in Grand Forks, North Dakota geboren und wuchs in Sacramento, Kalifornien auf, wo sie 16 nationale Preise im Reiten gewann. Sie war die Tochter der beiden Songschreiber Lynn und Casey Anderson, die Hits für Merle Haggard und andere schrieben. 1966 erhielt sie dank der Verbindungen ihrer Eltern einen ersten Plattenvertrag von Chart Records, wo sie ihre ersten Countryhits feierte. Nach einem Auftritt in der Lawrence Welk Show und dem Wechsel zu Columbia feierte sie auch Triumphe in den Popcharts, von denen der anfangs genannte Titel der größte war. Dennoch blieb sie vor allem ein Countrystar und erreichte 60 Country-Hits in 24 Jahren.
* Buddy Emmons, einer der renommiertesten Pedal Steel-Gitarristen in Nashville, starb am 29. Juli im Alter von 78 Jahren. Er wurde in Mishawaka, Indiana geboren und spielte auf zahllosen Hits und trat zudem in den Bands von Little Jimmy Dickens, Ernest Tubb, Ray Price und Roger Miller auf. Zudem brachte er einige Soloplatten auf den Markt.
* Eric Wrixon, einer der größten Pechvögel der Rockmusik, starb am 13. Juli im Alter von 68 Jahren. Er war sowohl bei der Gründung von Them (deren Namen er erfand) und Thin Lizzy zur Stelle, aber gehörte nicht zu den erfolgreichen Ausgaben. Zur ersten Gruppe nicht, weil ihn seine Eltern nicht ließen, zur zweiten nicht, weil er vor dem Erfolg ging. Zuletzt lebte er in Italien.
* Buddy Buie, Produzent und Songschreiber für die Atlanta Rhythm Section, starb am 18. Juli aufgrund einer Herzattacke in Eufaula, Alabama, im Alter von 82 Jahren. Er schrieb Hits sowohl für die Classics IV als auch für die Atlanta Rhythm Section und produzierte beide Bands auch. Zudem fungierte er auch als Musikverleger für alle Titel.
* Billy Sherrill, Songschreiber und Politiker starb nach einer kurzen  Krankheit im Alter von 78 Jahren zuhause in Nashville. Er schrieb solche Welthits wie Stand By Your Man, Behind Closed Doors oder The Most Beautiful Girl In The World. 2010 wurde er in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen und 2008 in die Musicians Hall Of Fame.
* Mitch Aliotta, Bassist der Rotary Connection und später Mitbegründer von Aliotta Haynes Jeremiah starb am 21. Juli im Alter von 70 Jahren in Chicago. Sowohl mit der ersten Gruppe als auch mit der zweiten feierte er einen Hit, aber vor allem lancierte die Rotary Connection die Karriere von Minnie Riperton.
* Wayne Carson, der solche Hits wie The Letter, Neon Rainbow (beide für die Box Tops), Always On My Mind (Willie Nelson) oder Somebody Like Me (Eddy Arnold) schrieb, starb am 20. Juli in einem Hospiz in Nashville im Alter von 72. Er wurde in Denver geboren und 1997 in die Nashville Songwriters Hall Of Fame eingeführt.
Oldie-Markt August 2015
* Randy Meisner ist in Los Angeles bis September unter Arrest gestellt. Offensichtlich bedrohte er in einem Krankenhaus, wo er wegen einer bipolaren Störung untergebracht wurde, verschiedene Leute mit dem Tod und hat zudem angekündigt, sich mit seinen Medikamenten umzubringen. Der 67-Jahre alte ehemalige Bassist von Poco und den Eagles wurde seit einiger Zeit wegen der oben angesprochenen psychischen Erkrankung behandelt. Sein Freund James Newton besorgte ihm den Rechtsanwalt Troy Martin, der ihn jetzt vor Gericht vertrat, wo zunächst in Rede stand, er habe andere Menschen mit einem AK-47 Schnellfeuergewehr bedroht. Dies hat sich als falsch herausgestellt. Die Frau von Meisner, Lana Ray, war wenig hilfreich, da sie offensichtlich selbst unter Wahnvorstellungen leidet. So beschuldigte sie ihre Nachbarn, Clownskostüme zu tragen und sie wegen Kokainbesitzes angezeigt zu haben. Der Rechtsanwalt von Meisner beantragte, von einem Sheriff beschützt zu werden, da er von Lana Ray verbal attackiert wurde.
* Don Henley, der Chef der seit 1994 wieder existierenden Eagles, hat sich jetzt einen alten Traum verwirklicht: Er nahm ein Album mit klassischen Country-Songs und Duetten mit unter anderem Dolly Parton oder Merle Haggard auf. Das von Tom Petty und dem Schlagzeuger der Heartbreakers, Stan Lynch, produzierte Album Cass County wird noch in diesem Jahr erscheinen.
* Keith Richards wird nach dem Ende der Rolling Stones-Welttour eine neue Platte vorlegen. Am 19. September wird Crosseyed Heart erscheinen, dessen Songs Richards mit dem Stones-Bassisten Steve Jordan, der auch schon auf der Soloplatte zuvor der Ko-Autor war, schrieb. Beide produzierten auch zusammen mit Waddy Wachtel. Gäste wie Ivan Neville, Sarah Dash, Bernard Fowler, Norah Jones, Aaron Neville und Bobby Keys (posthum) nahmen an den Aufnahmen teil. Ob Keith tourt, wie er aussagte, ist nicht sicher, denn auf der anderen Seite will er mit den Rolling Stones eine neue Studioplatte einspielen.
* Phil Rudd ist jetzt in Neuseeland wegen der von ihm begangenen und inzwischen auch eingeräumten Mord-Drohungen zu 8 Monaten Hausarrest verurteilt worden. Offensichtlich konnte Rudd nicht mit der Enttäuschung umgehen, dass seine Soloplatte Head Job 2014 floppte. Deswegen bedrohte er seinen Assistenten nachweislich des Öfteren mit dem Tod. Der Richter wies Rudd in seinem Urteilsspruch darauf hin, dass er kein Rockstar mehr sei und seinen Alkohol- und Drogenkonsum einschränken müsse. Folglich darf er während des Hausarrestes weder Alkohol trinken noch Drogen zu sich nehmen und muss außerdem einen Entzug vornehmen. Sollte er das nicht tun, wird das Urteil sofort in 
eine Gefängnisstrafe umgewandelt. Rudd ging in Berufung, deswegen ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.
* Blackmore´s Night werden in Kürze ihr elftes Album vorlegen. All Our Yesterdays soll am 18. September erscheinen und laut Candice Night vor allem vom Prozess des Lebens handeln.
* Bruce Dickinson, der Leadsänger von Iron Maiden ist mehr oder weniger zufällig von Krebs im Kopf und im Hals befreit worden. Er ging wegen Schwellungen im Hals zu seinem Arzt und der fand zwei Tumore, die umgehend entfernt wurden. Der im Hals war wohl lebensgefährlich, der im Kopf nicht so. Dickinson muss noch Bestrahlungen über sich ergehen lassen, versicherte aber, dass seine Stimme nicht gelitten habe.
* Chris Squire, der einzige Musiker von Yes, der in allen Besetzungen dabei war, starb am 27. Juni im Alter von 67 Jahren an Leukämie an seinem Wohnort Phoenix in Arizona. Dies geschah kurz nachdem bekannt gegeben wurde, dass er wegen dieser Krankheit nicht an der nächsten Tour seiner Gruppe teilnehmen könne. Er wurde im Kingsbury-Bezirk von London geboren und sang zuerst im Kirchen- und Schul-Chor. Mit 16 entschloss er sich, Bass zu spielen und stieg zuerst bei The Selfs und danach bei The Syn ein. Nach einem schlechten LSD-Trip schloss er sich sechs Monate in der Wohnung seiner Freundin ein und vervollkommnete sich auf seinem Instrument. Danach schloss er sich Mabel Greer´s Toyshop an, mit denen er in einem Club in London spielte, dessen Besitzer ihn mit Jon Anderson zusammenbrachte. Daraus entstand nach und nach Yes, die 1968 einen Plattenvertrag erhielten und spätestens 1969 mit Close To The Edge den weltweiten Durchbruch schafften. Nach dem Live-Triple-Album Yes Songs gehörten die Engländer zu den Superstars der progressiven Rockmusik. Squire war der einzige Musiker, der auf allen Studio-Alben seiner Gruppe mitwirkte. Daneben blieb kaum Zeit für Soloplatten und so gibt es von ihm nur das 1975er-Opus Fish Out Of Water und die 2007er Weihnachtsplatte Chris Squire´s Swiss Choir. Sein melodischer Bass-Stil hat Myriaden von Musikern geprägt.
* Joe Bennett, der Kopf der Rockabilly Band Joe Bennett & The Sparkletones aus Spartanburg, South Carolina, starb am 27.Juni im Alter von 75 Jahren. Das Quartett trat erstmals 1956 in der Cowpens High School zuhause auf. Sie wurden von einem Talentscout von Columbia gesehen, der beeindruckt genug war, um seinen Job zu verlassen und ihr Manager zu werden. Sie erhielten einen Vertrag von ABC Paramount, der im Nr. 17-Hit Black Slacks resultierte. Die nächste Single hatte keinen so großen Erfolg und als die nächsten vier nicht mehr charteten, beendete ABC Paramount die Zusammenarbeit. 1959 feierte 
man auf Paris Records den kleineren Hit Boys Do Cry, doch das blieb der letzte Erfolg. Nach der Auflösung arbeitete er in Musikverlagen und wurde zudem ein gesuchter Musiklehrer. Außerdem wurde er auch Fluglotse.
* Harold Battiste, sowohl als Produzent wie als Labelbesitzer eine der wichtigsten Figuren der Musikszene von New Orleans, starb am 26. Juni im Alter von 83 Jahren. Er besaß das AFO (All For One)-Label, das Hits von Barbara George und Lee Dorsey herausbrachte. Zudem arrangierte er Erfolge von Sam Cooke und trat zudem als musikalischer Direktor von Sonny & Cher in ihrer Fernsehshow auf. Außerdem spielte er das Saxofon auf ihrem 1965er Nr. –1-Hit I Got You Babe.
* Jack Carlson, Tenor und Falsettsinger der Room(m)ates starb am 12. Juni. Die Gruppe wurde an der Sage Junior High School im New Yorker Stadtteil Queens formiert und nahm für das Valmore Label auf, das ihren Managern gehörte. Ihren ersten Hit feierten sie als Back Up-Vokalisten für Cathy Jean Giordano auf Please Love Me Forever 1961 (# 12), die sie zum ersten Mal im Studio gesehen hatten. Mit ihrem eigenen Glory Of Love kamen sie im selben Jahr nur auf den 49. Platz. Die folgenden Aufnahmen mit und ohne Cathy Jean Giordano jedoch schlugen fehl und so löste man sich 1965 auf. Jack zog später nach Littleton, Colorado.
* Billy Joel heiratete am 4. Juli seine langjährige Freundin Alexis Roderick auf Long Island. Er ist 66, sie 33. Es ist seine vierte Heirat. Das Paar ist seit 2009 zusammen und seine jetzige Frau erwartet im Sommer ihr erstes Kind von ihm.
* The Beatles: The Lost Concert, ein Film über den ersten Auftritt der Fab Four in den USA, ist nun von einem britischen Richter als eine Verletzung der Rechte von Sony Music in den USA und England bezeichnet worden und wird deswegen nicht in die Kinos kommen.
* Der Sirius/XM  Satellitensender erklärte sich am 26. Juni bereit, 210 Millionen an die großen Plattenlabel zu bezahlen und damit einen Rechtsstreit über das Abspielen von Liedern, die vor 1972 entstanden sind, zu beenden. Die Künstler mindestens eines Labels werden von SoundExchange bezahlt werden, das die Gebühren im Internet einsammelt. Es folgt noch ein Rechtsstreit von Künstlern, die nicht von den großen Firmen vertreten werden.
* Vito Balsamo, der Leadsänger von Vito & The Salutations wurde am 13. Juni wegen unspezifischer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Gruppe wurde durch ihren 1963er Hit Unchained Melody bekannt.
* Sterne auf dem Hollywood Walk Of Fame für 2016 wurden am 22. Juni bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um Mama Cass Elliott,  Cyndi Lauper, LL Cool J, Shirley Caesar Michael Keaton, Barbara Bain und Kurt Russell.
Oldie-Markt Juli 2015
* B. B. King starb am 14. Mai zuhause in Las Vegas im Alter von 89 Jahren an den im letzten Oldie-Markt angesprochenen Herzproblemen. Er wurde 1925 als Sohn einer Farmerfamilie in Itta Bena, Mississippi geboren und zog 1946 nach Memphis, wo er der Beale Street Blues Boy genannt wurde – daher seine ersten beiden Initialen. Er begann 1949 im WDIA-Sender mit seiner eigenen Show und nahm für Bullet Records auf, danach für RPM, wo er seinen ersten Hit 3 O´Clock Blues landete. Nach seiner ersten Nr. 1 in den R&B-Charts landete er dort noch 75 weitere Hits. In den 60er und 70er Jahren schaffte er es immer wieder, in den weißen Hitparaden zu landen. Seine Gitarre nannte er Lucille, nach einer Frau, die einen Streit auslöste, wegen der ein Club, in dem King in Twist, Arkansas spielte, abbrannte. King riskierte sein Leben, um die Gitarre aus dem brennenden Club heraus zu holen.
* The Highwaymen, genauer Willie Nelson und Kris Kristofferson, werden sich am 6. Juli im Moody Theatre in Austin Texas wieder einmal zusammen tun, um unter dem Motto Outlaw: Celebrating The Music Of Waylon Jennings die Musik ihres früheren Mitglieds zu singen. Zu den Interpreten werden auch seine Witwe Jessi Colter und sein Sohn Shooter zählen, zusammen mit solchen Musikern wie Toby Keith oder Billy Joe Shaver, die anlässlich dieses Ereignisses auftreten werden. Don Was und Buddy Cannon werden das Ganze aufnehmen, so dass man in naher Zukunft eine DVD und CD erwarten darf.
* Ornette Coleman starb am 11. Juni im Alter von 85 Jahren in Manhattan an einem Herzschlag. Der Saxofonist war einer der großen Innovator der Stilart und führte mit seinem 1958er Album Something Else!!!! den Freejazz ein. 1959 legte er The Shape Of Things To Come vor und etablierte damit den von ihm kreierten Klang endgültig. In den folgenden Jahrzehnten erarbeitete er sich auf seinen Konzerten den Ruf, der ihm zustand und spielte dazu teilweise mit Musikern wie dem Trompeter Don Cherry zusammen. Bereits 1965 wurde er in die Ruhmeshalle der Jazz-Zeitschrift Dowbeat eimgeführt. 2006 hatte er seine letzte Platte Sound Grammar vorgelegt und Jerry Garcia spielte mit ihm auf der 1987er LP Virgin Awaking zusammen.
* Jim Ed Brown starb am 11. Juni in Franklin, Tennessee an den Folgen einer Krebserkrankung. Er wurde in Sparkman, Tennessee geboren und verbrachte sein Leben auf einer Farm, ehe er bei einem Talentwettbwerb mitmachte, den er zwar nicht gewann, aber aufgrund dessen er im Radio auftreten durfte. Dies führte zu einem Auftritt gemeinsam mit seiner Schwester Maxine in der Radioshow von Ernest Tubb. 1954 feierten sie ihren ersten Hit mit Looking Back To See, ehe sie ihre 
Schwester Bonnie zu einem Trio machte. Als solches feierten sie viele Hits, darunter den Nr.-1-Hit 3 Bells. 1965 begann Jim Ed dann eine Solokarriere, ehe sich das Trio 1967 auflöste. Seinen größten Erfolg in den Countrycharts landete er 1967 mit Pop A Top, das auf Nr. 3 einkam, obwohl er mit Helen Cornelius 1976 sogar eine Nr.-1 schaffte. In den 80er Jahren arbeitete er hauptsächlich als Showmaster im Fernsehen.
* James Last starb am 9. Juni in seinem Zuhause in Florida im Alter von 86 Jahren. Er war unter seinem eigentlichen Namen Hans Last zuerst Jazz-Bassist in Bremen und arbeitete im dortigen Rundfunkorchester, ehe er sich in den 60ern mit seinem Orchester selbständig machte und enorme Erfolge mit seiner Happy Dancing-Reihe feierte. In den englischen LP-Hitparaden brachte er von 1967-1986 alleine 52 Alben unter – nur Elvis chartete öfter. In den 90ern arbeitete er mit Fettes Brot zusammen. In seiner Karriere hat er weltweit über 80 Millionen Schallplatten verkauft und tourte durch die ganze Welt.
* Ronnie Gilbert, die bei den Weavers die Altstimme übernahm, starb am 6. Juni in einem Altenheim in Mill Valley, Kalifornien im Alter von 88 an natürlichen Ursachen. Zusammen mit Pete Seeger, Lee Hays und Fred Hellermen gründete sie die Gruppe 1948 im Greenwich Village von New York. Der Name sollte an die Weberaufstände im frühindustriellen Deutschland erinnern. Nachdem sie bei Decca unterschrieben hatten, landeten sie große Hits mit amerikanischen Volksliedern wie Goodnight Irene, So Long It´s Been Good To Know You oder On Top Of Old Smokey. Die Zitierung von Pete Seeger und Lee Hays wegen ihrer Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei von Senator McCarthy vor den Ausschuss gegen unamerikanische Umtriebe beendete die Karriere des Quartetts. Doch sie beeinflussten Künstler wie Peter, Paul & Mary, das Kingston Trio und Bob Dylan.
* Louis Johnson, die eine Hälfte der Brothers Johnson starb am 21. Mai im Alter von 60 Jahren. Neben den Hits mit seinem Zwillingsbruder George nahm er außerdem an den Aufnahmen zu den Michael Jackson-Alben Off The Wall und Thriller, Rise von Herb Alpert und Give Me The Night von George Benson teil. Die beiden Brüder begannen ihre Karriere in der Familienband Johnson Three Plus One mit ihrem Bruder Tommy und ihrem Cousin Alex Weir. Danach arbeiteten sie in der Band von Billy Preston, ehe sie sich selbständig machten. Zu zweit gelangen ihnen solche Hits wie I´ll Be Good To You (#3, 1976), Strawberry Letter 23 (#5, 1977) und Stomp! (#7, 1980). Die zwei machten ihre Spitznamen Thunder Thumbs (Louis) und Ligtnin´Lickse George) durch einen Song berühmt, der in dem Film Mother, Jugs & Speed zu hören war. 1982 lösten sie sich auf und 
Louis gründete später eine Bass-Akademie.
* Will Holt, der Komponist des Folk-Klassikers Lemon Tree (Trini Lopez und Peter, Paul & Mary feierten damit Hits) starb am 7. Juni in Los Angeles im Alter von 86 Jahren. Obwohl er als Folkie anfing, ging er später zu Musicals über und schrieb den Text zu The Me, Nobody Knows, aus dem die Fifth Dimension ihren Hit Light Sings nahmen.
* Billy Joel hat jetzt einen eigenen Autobahnteil bekommen. Der Senat des Staates New York beschloss, einen Teil der Route 107 in der Ortschaft Oyster Bay nach ihm zu benennen, weil er dort aufwuchs und ihm heute noch ein Motorradgeschäft in der Stadt gehört.
* Elvis Presley bekommt von der amerikanischen Post eine weitere Briefmarke, die ab dem 12. August in Graceland, Memphis verkauft wird. Die 1993er Marke ist bis heute die meistverkaufte in der Geschichte der US-Post.
* Chris Squire, Gründungsmitglied von Yes, gab bekannt, dass er mit Leukämie diagnostiziert worden ist und sich deswegen einer Behandlung unterziehen muss. Da diese die nächsten Monate dauern wird, nimmt er erstmals nicht an der Tour seiner Band teil, die mit Toto unterwegs sein wird.
* Lenny Cocco, der Leadsänger der Chimes starb am 8. Mai zuhause in Holbrook, New York im Alter von 78 Jahren. Das Quintett aus Brooklyn wurde von Lonny 1960 überredet, eine Doo-Wop-Version des Standards Once In A While aufzunehmen, die dann prompt die Nr. 11 1961 wurde, als der Tontechniker der von der Band finanzierten Session einen Freund bei Tag Records kontaktierte, die die Single dann herausbrachten. I´m In The Mood For Love erreichte ebenfalls 1961 den 38. Platz. Obwohl keine weiteren Erfolge folgten, trat man dennoch weiterhin auf und wurde zu einem der Vorreiter der Oldies-Konzerte.
* Danny Seraphine, der Mitbegründer und Schlagzeuger von Chicago könnte jetzt in der nach ihm benannten Straße in Chicago leben. Am 9. Mai wurde eine Straße zwischen der Cornelia- und der Normandy Avenue nach ihm benannt. Die Gegend liegt auf der Nordwest-Seite der Stadt.
* Larry Kolber, Ko-Autor von I Love How You Love Me (einem Nr.-5-Hit für die Paris Sisters 1961 und einem Nr.-9-Hit für Bobby Vinton 1968) starb am 7. Juni nach einer kurzen Krankheit im Alter von 84. Kolber arbeitete eigentlich im berühmten Brill Building, schrieb aber zudem noch Patches (#6 1962 für Dickey Lee) und Forget Me Not (Nr.-12 1958 für die Kalin Twinsl.
* Meatloaf hat offensichtlich größere Probelem mit seiner Gesundheit. Er sagte vor kurzem seine gesamte Tournee ab, die im Sommer durch die Vereinigten Staaten von Amerika führen sollte.
Oldie-Markt Juni 2015
* B. B. King, der wegen Herzproblemen am 3. April in ein Krankenhaus in seinem Wohnort Las Vegas eingeliefert wurde, ist mittlerweile in einem Hospiz. In dem Zusammenhang damit hat seine Tochter Patti behauptet, dass seine Managerin Laverne Toney ihn seit Jahren bestiehlt und mittlerweile 30 Millionen Dollar auf die Seite gebracht hat. Außerdem würde sie ihm die nötigen Medikationen verweigern. Deswegen verklagte sie sie mit ihrer Schwester Karen Williams mit der Absicht, ihr den Job als Geschäftsmanagerin zu entziehen und ihn auf Karen Williams zu übertragen. Ein Gericht in Las Vegas hat diesen Wunsch inzwischen abschlägig beschieden. Andere Teile der Familie – King hat 15 adoptierte und leibliche Kinder aus verschiedenen Ehen – jedoch sind der Meinung, dass diese Streitigkeiten nicht im Sinne ihres Vaters wären. Williams wirft Toney zudem vor, Besuche von Freunden wie Eric Clapton, Buddy Guy, Willie Nelson und Carlos Santana verhindert zu haben.
* The Who wird am 19. Mai eine letzte Welt-Tour absolvieren, in deren Rahmen man auch Headliner bei dem berühmten Glastonbury Fayre-Festival sein wird. In einem Interview mit dem amerikanischen Rolling Stone erinnerte Pete Townshend jedoch daran, dass man schon etliche Abschied-Touren absolviert habe und es durchaus sein könne, dass noch andere folgen werden, weil zumindest er sich absolut fit und gut in Form fühlt. Er meint, Roger Daltrey würde befürchten, nicht mehr jugendlich genug auszusehen.
* Apple wird den lange angekündigten neuen Streamingdienst jetzt definitiv am 8. Juni starten. Damit gehen Änderungen an der Software einher.
* Whitesnake bringen am 15. Mai ihr neues Opus heraus, das Purple Album heißt und wenig überraschend Material von Deep Purple covert. Im Rahmen der darauf folgenden Welt-Tour werden die Jungs um David Coverdale nur zu einem Konzert in Deutschland aufschlagen, das am 16. November in der Columbia Halle in Berlin stattfinden soll.
* Nikki Sixx, noch der Bassist von Mötley Crüe, versicherte jetzt in einem Interview, dass er nicht beabsichtige, nach der Abschiedstournee der Schwermetaller noch einmal Material der Band zu spielen. Die Begründung: Die Songs seiner Band SIXX:AM seien zu unterschiedlich.
* Savatage werden nicht nur auf dem diesjährigen Wacken-Festival ihre Reunion feiern, sondern haben sich entschlossen, zu diesem Anlass einen Sampler mit dem Titel Return To Wacken herauszubringen. Allerdings wird darauf kein Live-Material, sondern die Studiotracks zu finden sein, die man auf den Auftritten im niedersächsischen Örtchen 1988 und 2002 spielte. Ob es eine neue Studioplatte geben wird, ist derzeit noch fraglich. 
Wahrscheinlich hängt das auch davon ab, wie gut der Gig auf dem Festival läuft.
* Kurt Cobain wird in diesem Sommer posthum eine Soloplatte veröffentlichen. Der Hintergrund ist der, dass der Regisseur des kommenden Dokumentarfilms über das Leben von Cobain, Brett Morgen, bei den Recherchen zu Montage Of Heck über 200 Stunden Tonbandaufnahmen von Cobain mit unveröffentlichten Songs fand, die seinen Helden von einer ganz neuen Seite zeigen sollen. Nach seinen Aussagen wird es wohl nicht bei diesem Album bleiben.
* Errol Brown, der Leadsänger von Hot Chocolate, starb am 6. Mai zuhause auf den Bahamas im Alter von 71 Jahren an Leberkrebs. Errol wurde auf Jamaika geboren, zog jedoch mit seinen Eltern mit 6 Jahren nach England um. In London lernte er den Songschreiber Tony Wilson kennen, mit dem zusammen er 1969 Hot Chocolate gründete. 1974 schaffte man mit der Single Emma den internationalen Durchbruch und legte mit solchen Hits wie You Sexy Thing oder So You Win Again nach. Neben Diana Ross und Elvis Presley war die Band die dritte Formation, die in jedem Jahr der 70er einen Hit landen konnte, auch dank Produzent Mickie Most. Nach dem Abgang von Wilson 1975 war Brown der unbestrittene Kopf der Combo, ehe er sich 1985 selbständig machte. Damit hatte er weniger Erfolg. 2003 wurde er durch die Ordensverleihung der Queen MBE (Member Of The Empire) und arbeitete bis zuletzt an neuen Songs.
* Ben E. King starb am 30. April an einer natürlichen Ursache im Alter von 76 Jahren. Als Kind zog er mit seiner Familie von North Carolina nach Harlem um und sang bereits in der Schule mit den Moonglows, bevor er 1957 zu den Five Crowns stieß. Als der legendäre Manager der Drifters, George Treadwell die aktuelle Besetzung seiner Band feuerte, engagierte er 1959 die Five Crowns als Nachfolger. Dank der Songschreiber Jerry Leiber und Mike Stoller feierte diese Fassung der Drifters etliche Hits. 1960 machte King sich selbständig und landete mit Spanish Harlem und Stand By Me sofort Top-10-Hits in den weißen Charts. In den frühen 60er Jahren feierte er noch etliche Hits, ehe seine Karriere in den späten 60ern und frühen 70ern schwächelte. Doch mit dem Top-5-Hit Supernatural Thing gelang ihm 1975 ein glänzendes Comeback wie auch in den 80er Jahren, als Stand By Me als Titellied eines Films erneut zu Hitehren kam.
* Patti Boyd, ehemalige Frau von George Harrison und Eric Clapton und Subjekt der Songs Something und Layla, hat mit 71 am 29. April in London geheiratet, diesmal einen Immobilienmakler.
* Jack Ely, Gründer und Gitarrist der 
originalen Kingsmen, der zudem auf Louie Louie sang, starb am 27. April im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer langen Krankheit zuhause in Redmond, Oregon. Er wurde in Portland, Oregon geboren und fing als Jazz-Pianist an, ehe er an die Gitarre wechselte, weil er Elvis Presley im Fernsehen gesehen hatte. An der Universität von Portland formierten sich dann die Kingsmen, die die Hausband in einem Club wurden, der einem lokalen DJ gehörte. Für 50 Dollar nahmen sie in einem lokalen Studio Louie, Louie auf. Noch bevor die Single ein Hit wurde, zerstritt sich Ely mit Schlagzeuger Lynn Easton über die Frage, wer der Chef der Band  sei. Da Easton den Namen besaß, gründete Ely seine eigenen Kingsmen. Im anschließenden Prozess erhielt er 6000 Dollar Tantiemen, musste seiner Band aber einen neuen Namen geben, den er mit The Courtmen fand. 1967 wurde er zum Militär eingezogen und damit war seine musikalische Karriere beendet. Später wurde er ein Pferdetrainer.
* Joni Mitchell hat aufgrund ihres Gesundheitszustandes – seit dem 31. März, als sie bewusstlos in ihrem Haus gefunden wurde, ist sie in einem Krankenhaus – mit ihrer Freundin Lesley Morris eine Betreuerin erhalten. Sie sagte am 4. Mai, dass sie das Amt übernehme, da Joni keine sonstige Familie besitze. In der zweiten Maiwoche soll Joni Mitchell das Krankenhaus verlassen.
* Percy Sledge starb am 14. April in Baton Rouge im Alter von 73 Jahren an Leberkrebs. Er wurde in Leighton, Alabama geboren und begann mit den Esquires zu singen, während er als Krankenpfleger arbeitete. Er schrieb mit zweien seiner Kollegen When A Man Loves A Woman, gab aber seinen Kollegen seinen Anteil ab. Er nahm das Lied in den berühmten Muscle Shoals Studios auf und Atlantic  gab ihm einen Vertrag. 1966 feierte er sowohl in den schwarzen als auch in den weißen Charts eine Nr. 1 und landete zudem Erfolge mit Take Time To Know Her, Warm And Tender Love oder It Tears Me Up. Michael Bolton feierte 1991 damit noch einmal eine Nr. 1.
* Keith McCormack, Gründer der String-A-Longs und Ko-Schreiber des Fireballs-Hits Sugar Shack, starb am 10. April im Alter von 74 Jahren an einem Herzschlag nahe bei seinem Zuhause in Walnut Grove, Missouri. Mit seiner ersten Band landete er einen der größten Instrumentalhits der Rock´n´Roll-Ära, Wheels.
* Ann Wilson von Heart hat mit 64 Jahren noch einmal geheiratet. Im Hinterhof ihres Managers in Topanga, Kalifornien gab sie ihrem Mann, der als Soziologe arbeitet, am 25. April das Ja-Wort.
* Aretha Franklin trat am 14. April zusammen mit Darlene Love, Emmylou Harris, Lyle Lovett und einigen anderen für Präsident Barack Obama im Weißen Haus auf.
Oldie-Markt Mai 2015
* Black Sabbath haben ihren Auftritt auf dem Ozzfest in Japan abgesagt. Warum, ist fraglich, denn Tony Iommi hat auf Nachfrage erklärt, dass es ihm derzeit gut gehe und der Lymphknotenkrebs erfolgreich bekämpft wurde, auch wenn er sich regelmäßig vorsorglich untersuchen lässt. Allerdings sind die Gerüchte, die aufgrund eines Mails von Sharon Osbourne aufkam, in dem wohl stand, dies wäre das letzte Konzert der Band, falsch. Denn Ozzy Osbourne hat seitdem verlauten lassen, man wolle in diesem Jahr ein weiteres Album mit Rick Rubin aufnehmen und danach erneut auf Tour gehen. Osbourne selbst sagte aufgrund einer Operation ein Konzert ab, will aber in Japan zusammen mit Zakk Wylde und Geezer Butler auftreten.
* Jeff Beck wird im Mai ein neues Live-Album mit Tracks der 2014er Tour auf den Markt bringen, auf dem sich auch zwei neue Studiotracks, Tribal und The Tiled White Floor enthalten sein werden, die von Ruth Lorenzo und Veronica Bellino gesungen werden und laut der Plattenfirma deutlich aggressiver als gewohnt klingen. Beck setzte im April zuerst seine Tour mit ZZ Top fort und wird im weiteren Verlauf des Jahres noch einige Soloshows geben.
* Björk verkauft ihr Sommerhaus in Island, in dem sie etliche ihrer Lieder schrieb. Nach einem Foto zu schließen, ist es sehr idyllisch gelegen und mit 200.000 Euro nicht übermäßig teuer.
* Das Grüne Hölle Rockfestival, das am Nürburgring geplant war und aufgrund der katastrophalen Vorverkäufe gecancelt wurde, heißt jetzt Rock im Revier und soll vom 29.-31. Mai in der Veltins-Arena des FC Schalke 04 stattfinden. Die Veranstalter (DEAG) wollen jedoch am Prinzip der 3 Bühnen festhalten. Eine soll in der 250 Meter entfernten Emscher-Lippe-Halle stehen, die anderen beiden im Stadion. Aufgrund der bekannt schlechten Akustik im Stadion will der Veranstalter da nacharbeiten, dennoch darf man gespannt sein, wie er das in den Griff bekommen will. Spannender jedoch ist sicherlich die Frage, ob sich der Vorverkauf durch diese Maßnahme steigern wird.
* Twisted Sister-Schlagzeuger AJ Pero starb an einem Herzinfarkt. Dee Snider, Sänger und Kopf der Gruppe, macht ihn dafür selbst verantwortlich, weil er die Meinung vertritt, dass Pero aufgrund der Geschichte seiner Familie, in der verschiedene Herzkrankheiten vorkommen, zum Arzt hätte gehen müssen. Dennoch wollen Twisted Sister im nächsten Jahr eine Abschiedstour mit dem ehemaligen Dream Theater-Schlagzeuger Mike Portnoy absolvieren.
* Skid Row haben ihren Sänger Johnny Solinger gefeuert. Er ging nicht wegen seiner Solokarriere, wie er das in den letzten Wochen 
behauptet hat. Für ihn kam inzwischen Tony Harnell von TNT.
* John Garcia, der ehemalige Gitarrist von Kyuss, wird in diesem Jahr eine Soloplatte vorlegen, auf der der ehemalige Doors-Gitarrist Robbie Krieger mitspielen wird.
* Stan Freberg, legendärer Komiker, starb im Alter von 88 Jahren am 7. April in einem Krankenhaus in Santa Monica, Kalifornien. Er wechselte direkt von der Schule zu Warner Brothers und arbeitete dort als Synchronsprecher. 1957 übernahm er dann die Sommervertretung für Jack Benny, wo er mit seinen oft auf die Werbung gezielten Witzen Aufmerksamkeit erregte. Witzigerweise wurde er berühmt für seine innovativen Werbespots. Daneben feierte er Hits mit Parodien wie St. George And The Dragonet (#1, 1953), Sh-Boom (#14, 1954) oder The Bana Boat Song  (#25, 1957). Sein klassisches Album von 1961, Stan Freberg Presents The United States Of America wurde 1996 fortgesetzt. Daneben trat er auch in Fernsehserien auf.
* Das Originalmanuskript von American Pie wurde am 7. April bei einer Auktion in New York für 1,2 Millionen Dollar verkauft. Der Käufer zog es vor, anonym zu bleiben. Don McLean schrieb in dem Katalog der Auktion über das Lied: „Prinzipiell gehen die Dinge in  American Pie in die falsche Richtung. Das Leben wird weniger idyllisch. Ich dachte, es wäre interessant, im Alter von 70 Jahren dieses Manuskript freizugeben, so dass jeder, der interessiert ist, lernen wird, dass dieses Lied kein Taschenspielertrick war. Es ist eine unbeschreibbare Fotografie der USA, die ich in Musik und Wort zu fassen versuchte und dann mit der Hilfe anderer das Glück hatte, dass daraus eine erfolgreiche Schallplatte wurde.“ Im Katalog ist zusätzlich zu lesen, dass der König Elvis, der Jester Bob Dylan war und Helter Skelter sich auf die Manson-Morde bezog.
* Bob Burns, der Schlagzeuger der ersten Fassung von Lynyrd Skynyrd, der beispielsweise auf Free Bird mitwirkte, starb im Alter von 64 Jahren bei einem Autounfall am 3. April in Cartersville, Georgia. Er verließ die Gruppe 1975 wegen seiner bipolaren Störung, wurde aber mit der Band 2006 in die Ruhmeshalle der Rockmusik eingeführt.
* Billy Butler, der jüngere Bruder von Jeremy Butler und selbst mit einigen Hits,  starb am 31. März im Alter von 69 Jahren. Er folgte seinem älteren Bruder und formierte noch auf der High School die Band Billy Butler & The Four Enchanters, die bald einen Vertrag von Okeh erhielt. Als Enchanters feierte man einige R&B-Hits 1963 und 1965 und alleine gelang Butler der Nr.-24-R&B-Hit 1966 mit Right Track. Er war auch als Songschreiber erfolgreich und spielte in späteren Jahren die Gitarre in der Band seines Bruders.
* Norman Ritter, der Schlagzeuger der Electric Prunes auf ihrem ersten Album und den ersten beiden Singles, starb am 30. März im Alter von 64 Jahren nach zwei Nieren-Transplantationen. Er war nach seiner Karriere als Musiker Missionar in Korea und schrieb mehrere Bücher über das Schlagzeugspiel und die Theologie.
* Cynthia, die erste Frau von John Lennon und die Mutter von Julian Lennon, starb am 1. April im Alter von 75 Jahren auf Mallorca an Krebs. Julian war an ihrer Seite.
* Norman Greenbaum, der durch den Hit Spirit In The Sky (#3, 1970) berühmt wurde, wurde als Beifahrer bei einem Autounfall am 28. März schwer verletzt. Der 72-jährige war in einem Auto, das vor einem entgegenkommenden Motorrad wendete. Der Motorradfahrer wurde getötet, sein Passagier befindet sich wie Greenbaum in einer kritischen Situation.
* David Crosby überfuhr am 22. März einen Jogger auf einem Highway bei Santa Ynez, Kalifornien. Die Polizei schließt Alkohol- und Drogenmissbrauch aus, Crosby räumte ein, von der Sonne geblendet worden zu sein. Der Jogger wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, erlitt aber keine schwerwiegenden Verletzungen.
* Jackie Trent, die mit ihrem Ehemann Tony  Hatch zahlreiche Hits für Petula Clark wie I Couldn´t Live Without Your Love (#9, 1966), Don´t Sleep In The Subway (#5, 1967) und Color My World (#16, 1967) schrieb, starb nach einer langen Krankheit im Alter von 76 Jahren am 21. März in einem Krankenhaus von Minorca, Spanien. Als Sängerin schaffte sie die Nr. 1 in England mit Where Are You Now (My Love) 1965. Sie wurde als Yvonne Burgess in Newcastle-Under-Lyme 1940 geboren und war ein Kinderstar. Sie arbeitete zuerst mit ihrem Produzenten Tony Hatch zusammen und heiratete ihn dann auch 1967, nachdem sich beide von ihren vorherigen Ehepartnern hatten scheiden lassen. Die Ehe hielt bis 2002. In Australien wurden sie bekannt, weil sie die Titelmelodie der sensationell erfolgreichen Fernsehserie Neighbours – aus der Kylie Minogue hervorging – schrieben.
* Michael Brown, der Keyboarder von Left Banke und den Stories, starb am 19. März im Alter von 65 Jahren. Sein Vater, ein Violinist, besaß ein Studio und formierte, produzierte und managte Left Banke, die 1966 mit Walk Away Renee und 1967 mit Pretty Ballerina große Hits feierten. Nach einer LP mit Montage ging Michael zu den Stories, mit denen er 1973 den Nr.-1-Hit Brother Louie feierte. Nachdem er 1976 erfolglos versucht hatte, mit den Beckies neue Erfolge zu feiern, verließ er die Musik.
* Ringo Starr musste Konzerte am 12. und 13. März wegen einer unbenannten Krankheit absagen, will sie aber im Herbst nachholen.
Oldie-Markt April 2015
* Soundgarden schließen sich dem Trend zum Vinyl an: Sie bringen die erstmals 2014 veröffentlichte Raritäten-Box Echo Of Miles – Scattered Tracks Across The Path am 15. Mai als 6 LP-Box auf den Markt. Die Box besteht aus drei Teilen: Zum einen die Originale der Band, die auf B-Seiten auftauchten; zum zweiten die Beiträge zu Samplern und schließlich Raritäten wie Coverversionen von Black Sabbath bis zu Cheech & Chong.
* Slipknot -Gitarrist Mick Thompson hat einen Messerkampf mit seinem Bruder Andrew am 11. März überlebt. Die Polizei in Clive im US-Staat Iowa fand die beiden volltrunken und leicht verletzt um 4 Uhr am Morgen vor ihrem Haus. Offensichtlich hatten sie sich in die Haare gekriegt und mit ihren Messern bearbeitet. Glücklicherweise weisen beide nur leichte Verletzungen auf, so dass die Tour von Slipknot, die im April in den USA beginnen, von da nach Europa gehen und im Sommer bis Ende September in den USA fortgesetzt werden soll, nach Aussagen des Managements nicht gefährdet ist.
* Motörhead arbeiten derzeit in Los Angeles an einem neuen Album, das im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen soll.
* Montage Of Heck, die Dokumentation über Kurt Cobain, für die der mit dem Oskar ausgezeichnete Regisseur Brett Morgan 8 Jahre mit der Familie seines Objekts zusammen gearbeitet hat, soll am 9. und 10. April in diversen deutschen Kinos vorab zu sehen sein, ehe der Film regulär in die Lichtspielhäuser kommt.
* Metallica haben ebenfalls ein neues Album angekündigt, dessen Erscheinungsdatum allerdings noch nicht feststeht. In einem Interview bestätigte Lars Ulrich diese Tatsache und verriet zudem, dass man bereits 20 neue Songs geschrieben habe. Allerdings relativierte er den Zeitpunkt insofern, weil er aussagte, dass man an den Liedern noch feile und die Veröffentlichung sehr bald, aber auch deutlich später erfolgen könne.
* Jimmy Greenspoon, der ehemalige Keyboarder von Three Dog Night, starb am 11. März zuhause im Alter von 67 Jahren an einem Gehirntumor. Er wurde in Los Angeles geboren und wuchs in Beverly Hills auf, wo er das Konservatorium von Los Angeles besuchte. Er trat mit diversen Gruppen auf dem Sunset Strip auf, ehe er Danny Hutton traf und mit ihm die 7 Mann starke Band gründete. Er spielte auf 11 Top-Ten-Hits, bevor sich die Band 1976 auflöste. An der Reunion 1981 nahm er ebenfalls teil, musste aber 1985 wegen Drogen eine Entziehungskur machen. Seine Autobiographie, die diese Zeit thematisierte hieß One Is A Lonely Number und erschien 1991.
* Lew Soloff, Trompeter bei Blood, Sweat & Tears von 1968-1973, starb am 8. März mit 71 Jahren an einer Herzattacke. Er spielte auf fünf Alben der Band 
mit und war an allen großen Hits beteiligt.
* Brian Carman, der Rhythmusgitarrist der Chantays, starb am 1. März im Alter von 69 Jahren zuhause in Santa Ana, Kalifornien an einer Darmerkrankung. Er war nicht nur Ko-Autor ihres größten Hits Pipeline, sondern hatte die Band auch mit seinen Freunden gegründet. Bis er von seinen gesundheitlichen Problemen 2012 daran gehindert wurde, trat er mit den Chantays auf Oldies-Konzerten auf.
* Willie C. Jackson, das letzte lebende Originalmitglied der Spaniels, starb am 18. Februar im Alter von 79 Jahren an Nierenversagen. Trotz der regelmäßigen Dialyse war er bis zuletzt mit seiner Band aufgetreten. Er lebte auch noch in Gary, Indiana, wo die Spaniels 1952 gegründet wurden. Sie wurden berühmt durch den Klassiker Goodnite Sweetheart, Goodnite, der 1954 auf den 5. Platz der R&B-Charts kam.
* Marlene Judy Barrow-Tate starb am 23. Februar im Alter von 73 Jahren an einer unbekannten Ursache. Sie war Mitglied der Andantes, die zwar auf Motown etliche Singles veröffentlichten, vor allem aber durch ihren Background-Gesang bei solchen Hits wie My Guy, Someday We´ll Be Together, I Heard It Through The Grapevine oder Reach Out, I´ll Be There berühmt geworden sind, zumal sie auch außerhalb von Motown für Künstler wie Jackie Wilson oder den Dells tätig wurden. Wie viele ihrer Kollegen hatten sie sich in der Baptistenkirche in der Hartford Avenue in Detroit gefunden. 2007 erschien ihre von Vickie Wright geschriebene Biografie Motown From The Background, The Andantes Biography und letztes Jahr wurden sie in die Ruhmeshalle der R&B-Musik aufgenommen.
* Lesley Gore starb im Alter von 68 Jahren am 16. Februar an Krebs in einem Krankenhaus in Manhattan, New York. Dort wurde sie auch geboren, wuchs jedoch in Tenafly, New Jersey auf. 1963 wurde sie mit 16 bei einer Veranstaltung in einem New Yorker Hotel, wo sie sang, von Quincy Jones, damals Direktor von Mercury, entdeckt und dann produziert.  Ihre erste Single war It´s My Party und wurde für zwei Wochen die Nr. 1 in den USA. Bis 1967 folgten weitere Hits wie beispielsweise Judy´s Turn To Cry (#5, 1963) oder You Don´t Own Me (#2, 1964), ehe sie aufs College ging und ihre Karriere zurückstellte. Sie blieb aber als Songschreiberin aktiv (so schrieb sie mit ihrem Bruder den Irene Cara-Hit Out Heere On My Own von dem Film Fame). Sie bekannte sich in den 80er Jahren als Lesbierin und wurde 1992 die Gastgeberin der Fernsehshow In The Life, die ganz bewusst auf die Schwulenszene ausgerichtet war. Bis zu ihrem Tod arbeitete sie an einem Musical, das ihr Leben zum Inhalt hatte.
* Robin Thicke, T.I. und Pharrell Williams
wurden am 10. März wegen eines Plagiats
verurteilt. Das Gericht in Los Angeles entschied, dass sich das Trio illegal am Marvin Gaye-Song Got To Give It Up für den Millionenhit Blurred Lines bedient hat. Das Trio wurde zur Zahlung von 7,3 Millionen Dollar an die Familie von Gaye verurteilt, wird aber wohl in Berufung gehen.
* Randall Miller, der Regisseur des gescheiterten Gregg Allman-Films Midnight Rider, wurde am 9. März in Atlanta wegen fahrlässiger Tötung und unbefugten Betretens zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Dollar verurteilt. Seine Bewährung dauert 8 Jahre. Es ging im Kern um den Tod eines Kameramanns bei den Dreharbeiten. Letztlich plädierte er deswegen auf schuldig, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, dass seine Frau und seine Geschäftspartner zur Rechenschaft gezogen worden wären. Der Produzent des Films, Jay Sedrish, wurde auf Bewährung freigelassen.
* Cheap Trick und ihr früherer Schlagzeuger Bun E. Carlos haben sich außergerichtlich geeinigt. Carlos verließ die Band 2010, hat sie aber wegen ausstehender Zahlungen verklagt.
* Gary Glitter wurde nach seinem Schuldspruch (siehe Oldie-Markt 3/15) jetzt von dem Gericht zu einer Gefängnisstrafe von 16 Jahren verurteilt.
* Ein Baum, der an George Harrison im Griffith Park von Los Angeles Park erinnern soll, musste am 25. Februar neu gepflanzt werden. Letztes Jahr wurde er von Käfern (englisch: Beetles) zerstört. Eigentlich sollte die Neu-Anlage pünktlich zum 72. Geburtstag von Harrison stattfinden, der war aber am 24. und nicht am 25. Februar.
* David Cassidy hat vor einem Gericht in Fort Lauderdale, Florida für den Schutz vor einem privaten Bankrott nach Artikel 11 gebeten, da er nach den vorgelegten Dokumenten Schulden über 10 Millionen hat. In einer Aussage gab er zu Protokoll, dass er diese Maßnahme aus praktischen Gründen für nötig hält, weil er sein Leben neu organisieren will, da er derzeit durch eine Scheidung geht und seine Finanzen neu aufstellen will.
* Holland-Dozier-Holland, das wohl erfolgreichste Songschreiber-Team von Motown, erhielt am 13. Februar einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame. Bei der Enthüllung des Sterns waren Berry Gordy jr., Mary Wilson (Supremes) und Stevie Wonder zugegen.
* Sam Andrews
, Gitarrist und Gründer von Big Brother & The Holding Company, starb am 12.
Februar im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzattacke. Er nahm zusammen mit Janis Joplin den Hit Piece Of My Heart und die ersten beiden Alben der Band auf, ehe er mit Janis Joplin die Kozmic Blues Band gründete. 1969 jedoch kehrte er zu seiner Band zurück und blieb dort bis zuletzt. Daneben nahm er auch Soloplatten und Soundtracks auf.
Oldie-Markt März 2015
* Chris Slade ist der neue Schlagzeuger von AC/DC auf der anstehenden Tournee. Das hat vor allem damit zu tun, dass der ursprüngliche Drummer Phil Rudd in diesem Jahr öfter vor Gericht stehen wird als das gut für die Musik ist, aber sicher auch daran, dass er aufgrund seiner Drogenprobleme auch musikalisch nicht mehr so toll ist. Slade, der als Chrisopher Rees am 30. Oktober 1946 in Wales geboren wurde, wurde zuerst dank seiner Tätigkeit mit der Manfred Mann´s Earth Band bekannt und gastierte später bei Uriah Heep, Asia und AC/DC. Deswegen ist er die logische Wahl als Ersatz für Phil Rudd.
* Steely Dan kehren 2015 auf die Tour-Szene in den USA zurück. Zuerst werden sie im Frühjahr auf dem Coachella Festival auftreten, und danach 8 Termine im April absolvieren, ehe sie im Sommer ab dem 6. Juli, wo sie im Open Air Theater Colorado Red Rocks gastieren, bis zum 12. August Konzerte geben werden. Bei den meisten wird Elvis Costello mit seiner Begleitband, den Imposters, im Vorprogramm auftreten.
* Bonfire haben nach einer längeren Agonie ihren Sänger Claus Lessmann gefeuert und kehren mit dem neuen Vokalisten Mark Reece und dem neuen Album Glorious am 8. Mai zurück. Nach Angaben des Gitarristen Hans Ziller hatte man sich nach sehr erfolgreichen und produktiven Jahren am Ende nichts mehr zu sagen.
* Tommy de Vito´s Witwe hat erneut eine Klage gegen die Songschreiber der Four Seasons, Frankie Valli und Bob Gaudio eingereicht, weil sie behauptet, das enorm erfolgreiche Musical Jersey Boys – von Clint Eastwood verfilmt – basiere auf einem unveröffentlichten Manuskript ihres Mannes, der eine Biographie über die Gruppe schrieb. Nachdem die erste Instanz die Klage zurückwies, ließ sie das Appellationsgericht in San Francisco jetzt wieder zu.
* Die Grammy-Verleihung am 8. Februar 2015 verlief für Glen Campbell sehr erfolgreich. Er erhielt für sein Lied I´m Not Gonna Miss You, das er für seine Dokumentation über seine Alzheimer Krankheit I´ll Be Me schrieb, den Grammy für den besten Country-Song. Das Album von Beautiful: The Carole King Musical erntete den Preis für die beste Musiktheater-CD. 20 Feet From Stardom, der Film über Darlene Love, wurde als bester Musikfilm geehrt. Und Tony Bennett schließlich gewann mit Lady Gaga die Ehrung für das beste Pop Gesangs-Opus.
* Joe B. Mauldin, ehemaliger Bassist der Crickets, starb am 7. Februar im Alter von 74 Jahren an Krebs in Nashville. Der in Lubbock, Texas geborene Musiker spielte auf solchen Klassikern wie Maybe Baby oder Oh Boy wie auch auf dem Buddy Hollo Solo-Song Peggy Sue. Daneben schrieb er auch Lieder wie Well
Alright oder I´m Gonna Love You Too. Nachdem er in den 60ern seinen Wehrdienst absolviert hatte, wurde er ein Tontechniker in Los Angeles und Nashville. 2012 wurde er in die Rock´n´Roll Hall Of Fame aufgenommen. 
 * Anita Darian, die nie für ihren hohen Gesang auf dem Tokens-Hit The Lion Sleeps Tonight gewürdigt wurde, starb am 1. Februar im Alter von 87 Jahren aufgrund von Komplikationen, die bei einer Magenoperation in Oceanside, New York, entstanden. Sie war außerdem Background-Sängerin hinter Micky & Sylvia´s Hit Love Is Strange 1957. Hauptsächlich jedoch sang sie Oper, Operette und Musicals in New York City.
* Dionne Warwick wurde am 5. Februar aus dem Krankenhaus in South Orange, New Jersey, entlassen, wo sie wegen einer Knöcheloperation eingeliefert worden war, nachdem sie am 24. Januar in ihrer Dusche gestürzt war.
* Gary Glitter ist bei seinem Prozess wegen Kindesmissbrauchs am 5. Februar in London wegen sechs Fällen mit 12-14-jährigen Mädchen zwischen 1975 und 1980 schuldig gesprochen worden. Er bleibt im Gefängnis und wurde wegen versuchter Vergewaltigung, vier Fällen versuchten Missbrauchs und einem wegen Sex mit einem minderjährigen Mädchen verurteilt. Das Strafmaß, es könnte bis zu einer lebenslänglichen Haft gehen, wird erst nach dem Urteilspruch verkündt.
* Don Covay, Chef von Don Covay & The Goodtimers starb angeblich am 31. Januar im Alter von 76 Jahren. Er wurde in Orangeburg, South Carolina geboren und zog als Teenager nach Washington D.C., wo er in einer Gospelgruppe zu singen anfing. Mit den Rainbows (bei denen auch Marvin Gaye und Billy Stewart mitwirkten), vollzog er 1955 den Wechsel zur weltlichen Musik. 1957 schloss er sich der Revue von Little Richard als Solist an, 1960 gründete er die Goodtimers. Seinen ersten Hit feierte er mit Pony Time 1960, wobei seine Version nur auf den 60. Platz 1961 kam, während Chubby Checker einen Nr.-1-Hit schaffte. Als Interpret erreichte er nie den ganz großen Erfolg, trotz solcher Hits wie See Saw oder Mercy, Mercy, während er als Songschreiber solche Hits wie Chain Of Fools oder Sookie Sookie verfasste. 1994 erhielt er den Pionier-Preis der Rhythm&Blues-Stiftung.
* Rod McKuen , Dichter und Sänger starb am 29. Januar im Alter von 81 Jahren in einem Pflegeheim in Beverly Hills. Er wurde in Oakland, Kalifornien 1933 geboren und nahm neun Alben mit seinen Gedichten auf, die alle in die Charts einzogen. Seine einzige Hit-Single unter seinem eigenen Namen, Oliver Twist, kam 1962 auf einen 76. Platz in den USA, doch unter diversen Pseudonymen gelangen ihm größere Erfolge. Dank seiner Fähigkeiten als Texter zeichnete er für etliche
Hits wie Seasons In The Sun mitverantwortlich. In den letzten Jahren feierte er ein großes Comeback und seine Aufnahmen mit Chansons und vertonten Gedichten verkauften sich ebenso gut wie seine Gedichtbände, die alle Bestseller wurden.
* Sly Stone hat von einem Gericht in Los Angeles 5 Millionen Dollar wegen Vertragsbruchs von seinem Manager zugesprochen bekommen, weil er für seine Copyrights, die Stone der gemeinsamen Firma überschrieb, nie Geld sah. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, weil eine Berufung erwartet wird.
* Joni Mitchell ist mit 71 Jahren das Gesicht der neuen Kampagne für Frühlingsmusik von Yves St. Laurent geworden. Aufnahmen dafür wurden in ihrem Haus in Bel Air, Kalifornien, am 8. Januar geschossen. Unter ihren Vorgängerinnen waren Marianne Faithfull und Marilyn Manson.
* Rose Marie McCoy , die solche Songs schrieb wie Trying To Get To You (Elvis Presley), Don´t Be Angry (Nappy Brown) und It´s Gonna Work Out Fine (Ike&Tina Turner),  starb am 20.
Januar im Alter von 92 Jahren zuhause in Champaign, Illinois. Letztes Jahr kam noch ihre von Arlene Corsano geschriebene Biografie Thought We Were Writing The Blues auf den Markt.
* Dallas Taylor , der Schlagzeuger von Crosby, Stills, Nash & Young, der auch bei dem Auftritt in Woodstock dabei war und danach bei Paul Butterfield und Van Morrison spielte, starb am 18. Januar in Los Angeles im Alter von 66 an einer Leber-Erkrankung, wegen der er sich 1990 bereits einer Leber-Transplantation unterzogen hatte. Seine Autobiografie, Prisoner Of Woodstock, erschien 1994. Zuletzt arbeitete er als Sozialarbeiter in der Drogen-Intervention.
* Kim Fowley, Produzent, Soongschreiber und Musiker, starb am 15. Januar im Alter von 75 Jahren an Blasenkrebs. Er schrieb für B. Bumble & The Stingers Nutrocker, das auf einer Tschaikowsky-Komposition beruhte, war als Agent für Cherry Pie von Skip & Flip  tätig und produzierte solche One-Hit-Wonder wie die Hollywood Argyles, die Murmaids  oder Flash Continental & The Continental Kids neben länger erfolgreichen Künstlern wie Gene Vincent, Helen Reddy oder Paul Revere & The Raiders. In den 70ern feiert er seinen vielleicht größten Erfolg mit den Runaways, die er entdeckte, produzierte und managte. 2012 erschien der erste von drei geplanten Bänden seiner Autobiografie mit dem Titel Lord Of Garbage.
* Trevor Ward-Davies
, Gründungsmitglied von Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, starb am 13. Januar im Alter von 70 Jahren in einem Londoner Krankenhaus an einer kurzen, aber schweren Erkrankung.
Oldie-Markt Februar 2015
* Neil Young wird 2015 nicht nur sein neues Musikabspielgerät Pono bewerben, das man für 350 Dollar bereits im Internet erwerben kann, sondern er wird auch weiter Musik machen. So plant er eine Platte mit den beiden Willie Nelson-Söhnen Lukas und Micah, die beide fähige Gitarristen sind. Zudem wird er sowohl eine akustische Tour absolvieren als auch im Sommer erneut Benefizkonzerte für die Rechte der kanadischen Eingeborenen geben - in einem wesentlich größeren Rahmen als 2014. Er verriet bei einem Interview, dass er derzeit mit der Musik, der Arbeit an einigen Büchern sowie dem Fertigmachen von Filmen gut ausgelastet sei.
* Der Wu-Tang Clan will sein vielleicht letztes Album, das über sechs Jahre lang produzierte Once Upon A Time In Shaolin über die Auktions-Seite Paddle 8 versteigern lassen. Es wird sich um ein Unikat handeln, das in einer extra dafür von der marokkanischen Künstlerin Yahya gestalteten versilberten Nickelbox kommt. Darauf sind 31 Tracks enthalten, die die Rapper mit ihrem Produzenten RZA hergestellt haben. Auf den Tracks gibt es Gastauftritte beispielsweise von Cher, Redman und Spielern des FC Barcelona. Die Auktion wird im Februar stattfinden und die Gruppe kann entscheiden, ob sie das Gebot annimmt oder nicht. Laut ihres Produzenten wurde ihnen bereits 2 und 5 Millionen Dollar angeboten.
* Robert Plant hat laut einer Nachricht im Internet 800 Millionen englische Pfund für 35 Reunion-Konzerte von Led Zeppelin abgelehnt, weil er nicht in den 60er und 70er Jahren gefangen sein will. Das Angebot kam vom Virgin-Gründer Richard Branson. Plant bewies auf seiner letztjährigen Platte Lullaby And ... The Ceaseless Roar, dass er sich Lichtjahre vom Klang seiner alten Band entfernt hat.
* Elvis Presley hätte am 8. Januar seinen 80. Geburtstag gefeiert und das hat zu umfassenden Aktivitäten geführt: Zum einen stellte seine alte Plattenfirma RCA die erste Folge der auf iTunes erhältlichen Serie The Complete 60´s Albums Collection ins Netz, die die remasterten LPs enthält, die von 1960-1965 erschienen. Zum zweiten gibt es seit dem 8. Januar die neue Internet-Präsenz www.elvisthemusic.com, die natürlich auch vom Leben und Wirken des Kings handelt. Und schließlich – was allerdings ein Zufall ist – kann man bei Julien´s Auctions die beiden Flugzeuge des Mannes, Lisa Marie und Hound Dog II ersteigern. So wird Elvis der profitabelste Musiker posthum bleiben.
* The Libertines machen wieder von sich reden. Nachdem Pete Doherty in Thailand einen Drogenentzug absolviert hat und dort auch mit seinen alten Kollegen Carl Barat, John Hassell und Gary Powell einen neuen Plattenvertrag mit Virgin EMI unterzeichnete, haben er und Barat bereits fünf neue Lieder
zusammen geschrieben. Den Plan, die Tochter eines thailändischen Bandenchefs als Drummerin zu engagieren, muss man allerdings wohl aufgeben: Die Dame ist im Undergrund abgetaucht. Die Zweitband von Carl Barat, The Jackals, werden am 13. Februar ihr neues Album Let It Reign veröffentlichen.
* Tony Iommi von Black Sabbath hat sich in einem Interview mit einer englischen Zeitung offen mit seinem Lymphom auseinandergesetzt und erzählt, dass er während der Tour zu 13 alle vier Wochen zurück nach Birmingham  zurückfliegen musste, wo er in einer Klinik gegen den Krebs der Lymphknoten behandelt wurde. Nach der Tour war er dermaßen fertig, dass er 2 Monate brauchte, um sich zu erholen. Laut seiner Aussage gibt es nur eine Chance von 30 Prozent, dass er den Krebs endgültig besiegt hat. Deswegen muss er ständig in Behandlung bleiben.
* Uli Jon Roth hat in der Halle in Hannover, in der früher die Scorpions ihre Songs aufgenommen und teilweise auch geschrieben haben, eine Doppel-CD mit 19 alten Tracks seiner früheren Band eingespielt, die er mit einer jungen Gruppe neu aufgenommen hat. Er ist begeistert von dem Doppelpack und meinte, er habe sich bei den Sessions teilweise wie in den 70er Jahren gefühlt. Der Doppelpack Scorpions Revisited wird am 6. Februar auf den Markt kommen.
* Ray Gipson, der erste Tenor der G-Clefs, starb am 4. Januar nach einer langen Krankheit im Alter von 77 Jahren zuhause in Danviers, Massachusetts. Er wurde in Georgia geboren und wuchs in Roxbury, Massachusetts auf, wo er sich den vier Scott-Brüdern, Teddy, Chris, Timmy und Arnold anschloss. 1961 chartete das Quintett mit I Understand (Nr. 9), nachdem der erste Hit Ka-Ding-Dong 1956 (Nr. 24) gelungen war. Ray Gipson führte danach viele Jahre seine Ray Gipson Band an.
* David Cassidy hat nach drei Jahren einen Erfolg vor Gericht gegen Sony Pictures erfochten, die sein Image benützten, um für die Partridge Family zu werben, ohne ihn dafür zu bezahlen. Allerdings sprach ihm ein vom Gericht beauftragter Schiedsrichter statt der erhofften 1 Million nur 157.964, 84 Dollar zu.
* Albeth Paris (Grass), Altistin und ältestes Mitglied der Paris Sisters, starb am 5. Dezember. Die in San Francisco geborene Sängerin war in den hohen 70ern. Zuletzt war sie für die Öffentlichkeitsarbeit des Busunternehmens Coachelly Valley und die California Theatre Company verantwortlich. Die Gruppe begann als Clone der Andrews Sisters als sie 1954 als jüngste Band bei Decca unterschrieb. Obwohl sie für Gary Crosby und Frank Sinatra arbeiteten, hatten sie zunächst nur wenig Erfolg auf eigene Rechnung. Erst als Phil Spector auf sie aufmerksam wurde, konnten sie Hits vorweisen. Er nahm sie 1961
für Gregmark Records unter Vertrag. Ihre erste Single Be My Boy kam nur auf den 56. Platz, aber I Love How You Love Me schoss 1961 auf einen fünften Platz und war auch für Phil Spector als Produzent der erste größere Erfolg. Da die Folge-Single I Know I Love Him Too Much jedoch nur auf 34 kam, konzentrierte sich Spector danach auf andere Gruppen wie die Ronettes und die Crystals. Zwei kleinere Hits feierte man noch, ehe man in der Versenkung verschwand. 1962 gab es noch einen Auftritt im englischen Film  It´s Trad Dad (in den USA hieß er Ring A Ding Rhythm).
* Jimmy Dickens , Countrysänger, der seinen größten Hit mit May The Bird Of Paradise Fly Up Your Nose feierte, starb am 2. Januar in einem Krankenhaus in der Region von Nashville im Alter von 94 Jahren, nachdem er an Weihnachten einen Schlaganfall erlitt. Der kleine Jimmy Dickens, der deswegen den Beinamen Little trug, war seit 1948 Mitglied der Grand Ole Opry und tauchte 16mal in der Country-Hitparade auf. Er trat noch fünf Tage vor seinem Schlaganfall auf.
* Henry Strzelecki , Studio-Bassist in Nashville und Verfasser des Hits Long Tall Texan für Murry Kellum, starb am 30. Dezember im Alter von 75 Jahren an einem Unfall mit Fahrerflucht, während er spazieren ging. Der in Birmingham, Alabama geborene Musiker spielte auf über 500 Hits mit.
* John Robert „Joe“ Cocker starb am 22. Dezember im Alter von 70 Jahren zuhause auf seiner Farm in Colorado an Lungenkrebs. Der in Sheffield in England aufgewachsene Mann trat zuerst als 16-jähriger mit einer Skiffleband auf und begann ein Jahr später in Pubs zu singen, wo er auch Konzerte der Rolling Stones eröffnete. 1964 unterschrieb er einen Plattenvertrag bei Decca, der jedoch ohne Erfolg blieb. Erst 1968 spielte er einen englischen Nr.-1-Hit mit dem Beatles-Cover With A Little Help From My Friends ein und tourte danach auch durch die USA. In diesem Rahmen erschien er auch auf dem Woodstock Festival, wo er endgültig die Kurve zum Welterfolg bekam, der sich in den USA mit dem Top-10-Hit The Letter und dem Doppel-Album Mad Dogs & The Englishmen, das die Tour dokumentierte, ergab. In den 70er Jahren tauchte er immer wieder in den Charts auf, beispielsweise mit Cry Me A River (Nr. 11, 1970), Feeling Alright (Nr. 33, 1972) oder You Are So Beautiful (Nr. 5, 1975). Seinen größten Hit feierte er 1982 mit Jennifer Warnes und dem Titelsong des Films An Officer And A Gentleman, Up Where We Belong, der auf dem ersten Platz landete. Nachdem er auch seine Alkohol- und Drogenprobleme in den Griff bekommen hatte, feierte er speziell in Deutschland bis 2014 Erfolge und sein letztes Album kletterte hierzulande auf den ersten Platz der Charts.
         Oldie-Markt Januar 2015
* Phil Rudd, der Schlagzeuger von AC/DC und nach einer Pause in den 80er Jahren seit 1994 wieder der Drummer der Band, sorgt nach wie vor für Schlagzeilen. Diesmal ging er einen Zeugen an, den er zufällig in einem Cafe traf, obwohl der deutlich umfangreicher und größer als er war. Also wurde er von der Polizei erneut in Gewahrsam genommen, seine Kaution aber nicht widerrufen. Der Richter aber fügte den Auflagen hinzu, dass er keinen Zeugen angreifen und auch kein Rauschgift nehmen darf. Letzteres deswegen, weil die Polizisten, die ihn festnahmen aussagten, er habe auf sie einen desorientierten Eindruck gemacht.
* U 2 hat wie erwartet bekannt gegeben, dass man 2015 touren will. Bemerkenswert ist, dass nicht mehr die ganz großen Hallen und Stadien gebucht wurden, gerade im Vergleich zur letzten Tour, bei der die Iren ja einen neuen Einnahme-Rekord aufgestellt haben. Die Fans können Bono Vox & Co. viermal in Deutschland sehen: Am 24. und 25. September in der Berliner O2 World und am 18. und 19. Oktober in der Kölner Lanxess Arena gastiert die Band hierzulande.
* Megadeth werden nach Aussagen des Bassisten David Ellefson auf jeden Fall weitermachen. Die Frage nach dem Ende der Band stellte sich wegen des Ausscheidens des Gitarristen Chris Broderick und des Schlagzeugers Shawn Drover. Ellefson machte absolut klar, dass er und vor allem Dave Mustaine als Megadeth weiter musizieren werden.
* Ian McLagan starb am 3. Dezember im Alter von 69 Jahren nach einem Schlaganfall zuhause im Kreise seiner Familie in seiner neuen Heimat in Austin, Texas. McLagan war Mitglied der Small Faces und auch der Nachfolgeband Faces mit Rod Stewart, die ja derzeit heftig an einer Reunion arbeitet. Nicht nur dank seines Wirkens in den genannten Bands, sondern vor allem wegen seiner umfassenden Session-Tätigkeit unter anderem auch für die Rolling Stones, blieb er auch in Austin ein anerkannter und gern gesehener Musiker. Vor einigen Jahren musste er den Tod seiner Frau verkraften. Erst in diesem Jahr erschien seine letzte Studioplatte mit seiner Bump Band, United States.
* Bobby Montgomery, der in einem Duo mit Buddy Holly sang, bevor der sich als Solist auf die Socken machte, starb am 4. Dezember im Alter von 77 Jahren an der Parkinsonschen Krankheit, an der er seit Jahren litt. Obwohl Holly ohne ihn weitermachte, schrieb er etliche seiner Lieder wie Love´s Made A Fool For You, zudem verfasste er auch den Nr.-3-Hit für Dorothy Moore 1976, Misty Blue. Weniger Erfolg hatte er als Solist für Brunswick oder zusammen mit seiner Frau Carol auf Warner Brothers. Erfolgreich war er dagegen wieder als Countryproduzent, beispielsweise für 


Bobby Goldsboro, und auch als Musikverleger. Außerdem amtierte er eine Zeit lang als Chef der Country-Abteilung von United Artists. Bob agierte übrigens als einer der Sargträger bei dem Begräbnis von Buddy Holly 1959.
* Bobby Keys, langjähriger Saxofonist der Rolling Stones, starb im Alter von 70 Jahren zuhause in Franklin, Tennessee an der Leberzirrhose, die er sich im Laufe seines Musikerlebens angetrunken hat. Nachdem der in Slaton, Texas geborene Mann bereits als Teenager mit Buddy Holly, Buddy Knox und Bobby Vee getourt war, schaffte er in den frühen 70er Jahren den Sprung ins ganz große Geschäft, als die Rolling Stones ihn für die Aufnahmen zu den Let It Bleed-Sessions engagierten. Damals trat er hauptsächlich mit den Kollegen Jim Price und Jim Horn auf. Bis  1973 blieb er ein festes Mitglied der Tourmannschaft der Stones, ehe er ein Konzert verpasste und gefeuert wurde. Erst 1989 kehrte er auf Betreiben von Keith Richards wieder zu der Steel Wheels-Tour zurück. Sein Saxofon-Solo auf dem Song Brown Sugar hatte ihn unsterblich gemacht und so tourte er als Solist auch als Mr. Brown Sugar. Dennoch spielte er nur eine Soloplatte ein. Bis zuletzt trat er mit den Stones auf, obwohl seine Session-Aktivitäten weniger hektisch waren als in den 70er und 80er Jahren, als er für Dion, John Lennon, Joe Cocker und George Harrison, um nur einige zu nennen, spielte.
* Al Byron, der zusammen mit Paul Evans den Bobby Vinton-Hit Roses Are Red (Nr. 1, 1962) schrieb und auch für Elvis Presley arbeitete, starb am 29. November.
* Jimmy Ruffin, einer der Ruffin-Brüder, die  Erfolge bei Motown feierten, starb am 17. November im Alter von 78 Jahren in einem Krankenhaus in Las Vegas, wo er bereits seit einigen Wochen wegen einer Krankheit eingewiesen worden war. Sein Bruder David hatte wie auch sein Cousin Otis Franklin bei  den Temptations gesungen. Er wurde 1939 in Collins, Mississippi geboren und trat mit seinem Bruder zuerst mit den Dixie Nightingales auf. Nach dem Umzug der Familie nach Detroit, unterschrieb er einen Vertrag mit Motown als Solist und Sessionsänger, zuerst für das Miracle-Label, Dann musste er zum Militär, wo er auch bei den Four Hollidays auftrat. Als er zurückkehrte, wurde er für das Soul-Label verpflichtet. Nach einem Nr.-7-Hit mit What Becomes Of The Brokenhearted 1966 feierte er noch einige kleinere Hits bis 1970. Nach Motown  nahm er für Polydor, Epic, ATCO und Chess auf, ehe er 1980 mit Hold On To My Love 1980 einen weiteren Tophit für RSO einspielte.
* Dave Appell, der als Chef der Applejacks 1958 den Nr.-16-Instrumentalhit Mexican Hat Rock feierte und 1959 noch einen kleineren 

Erfolg mit Rocka-Conga feierte, starb am 18. November im Alter von 92 Jahren. Nach seiner Karriere mit den Applejacks war er der Chef der Hausband der Cameo- und Parkway-Label in Philadelphia. In dieser Funktion spielte er auf zahllosen Aufnahmen der Stars der frühen 60er Jahre wie Chubby Checker, Bobby Rydell, Charlie Gracie oder den Dovells. Zudem schrieb er viele Hits der Firmen mit, wie beispielsweise Let´s Twist Again, Mashed Potato Time oder South Street. Zudem begleitete er den Comedian Ernie Kovacs bei seinen Radio- und TV-Shows. Als Produzent hatte er Erfolg in den 70er Jahren mit Tony Orlando & Dawn, für die er Knock Three Times und Tie A Yellow Ribbon betreute.
* Glen Larson, eines der Gründungsmitglieder der Four Preps, starb am 14. November in Santa Monica, Kalifornien an Krebs. Die Four Preps, die an der berühmten Hollywood High School ins Leben gerufen wurden, wurden nach einer Talentshow 1956 von Capitol Records unter Vertrag genommen. Nachdem ihre erste Platte Dreamy Eyes  nur einen 56. Platz belegte, landete man in den folgenden Jahren 18-mal in den Hitparaden. Die traumhaften Vokalharmonien beeinflussten zahlreiche Musiker wie Brian Wilson, der an ihnen die Beach Boys ausrichtete. Glen sang nicht nur den Bariton, sondern er war als Autor auch an vielen Hits beteiligt. Als der Stern des Quartetts zu sinken begann, ging Larson zu dem Fernsehproduzenten Quinn Martin, für den er die Serie The Fugitives betreute. Danach machte er sich selbständig und wurde als Produzent solcher Serien wie Quincy, Alias Smith And Jones, The Six Million Dollar Man, Battlestar Galactica, Buck Rogers, Magnum PI und Knight Rider, die meistens nicht nur in den USA, sondern weltweit erfolgreich waren, berühmt. Zwischen 1976 und 1988 zeichneten seine Serien für 513 Stunden im Fernsehen verantwortlich. Damit nicht genug, schrieb Larson auch noch für viele seiner Serien die Titelmelodien.
* Bill Cosby spürt die Folgen der Tatsache, dass er von einer Frau einer Vergewaltigung beschuldigt wurde. Mehrere Schulen, bei denen er im Vorsitz war oder für die er um Spenden bat, haben ihn seitdem aus den Funktionen entfernt und bei einer Schule, wo er eine Rede halten sollte, wurde er ebenfalls gestrichen.
* Mike Love wird jetzt ebenfalls unter die Memoiren-Schreiber gehen. Am 19. November gab er bekannt, dass er einen Vertrag mit Blue Rider (einem Verlag der Penguin Random House-Gruppe) für eine Autobiografie mit dem Titel Good Vibrations: My Life As A Beach Boy unterschrieben hat, das im Frühjahr 2016 erscheinen soll.
* Kool & The Gang haben einen Preis als Legende auf den Soul Train Awards am 7. November in Las Vegas erhalten.
Oldie-Markt Dezember 2014
* Phil Rudd, früherer Schlagzeuger von AC/DC und nach einer Pause in den 80er Jahren seit 1994 wieder der Drummer der Band, wurde am 6. November wegen des Vorwurfes, einen Killer für die Ermordung zweier Männer engagiert zu haben, festgenommen, aber einen Tag darauf wieder vom Generalstaatsanwalt der Turanga-Region in Neuseeland wieder freigelassen, weil es nach Greg Hollister-Jones keinen stichhaltigen Beweis für diese Behauptung gab. Allerdings wird sich Rudd wegen des Besitzes von Rauschgift (Amphetaminen und Cannabis) vor Gericht verantworten müssen. Sein Anwalt Paul Mabey bezeichnete die Festnahme als vorschnell und überflüssig und sagte zudem aus, dass die Schäden, die Rudd durch diese Aktion entstanden seien, nicht mehr gut gemacht werden könnten. Aus dem Lager von AC/DC kam als Kommentar nur, dass dadurch die geplante Welt-Tour 2015 nicht gefährdet sei. In Anbetracht der Tatsache, dass Rudd im nächsten Jahr wahrscheinlich vor Gericht gehen muss, lässt das den Schluss zu, dass er bereits ersetzt worden ist.
* Taylor Swift, einer der großen Stars der Szene zwischen Pop und Country, hat sich gegen den Musikdienst Spotify ausgesprochen, der kostenlos Musik ins Netz stellt. Ihrer Meinung nach haben sich die Erwartungen, die sie an die Überlassungen ihrer Musik an Spotify geknüpft hat, nicht erfüllt. Deswegen zog sie ihre gesamte Musik von der Oberfläche zurück und will sie über die normalen Vertriebe verkaufen. Ihrer Meinung nach ist die Kluft zwischen der Arbeit des Musikers, seiner Bezahlung dafür und der alles-umsonst-Mentalität im Netz nicht aufzulösen. Spotify dagegen äußerte die Erwartung, dass Swift zu der Firma zurückkehrt.
* Loretta Lynn könnte nach einer Pause von 10 Jahren wieder ein neues Album vorlegen. Sie unterschrieb einen neuen Plattenvertrag mit der Katalog-Firma von Sony Music, Legacy, der sich jedoch nicht auf ihr altes Material, sondern auf Neues bezieht. Mit ihrer Tochter Patsy Lynn Russell war sie in den letzten Wochen in Nashville im Studio und soll 90 neue Lieder aufgenommen haben, die einen Mix aus Neu-Aufnahmen eigener Klassiker, Evergreens der Countrymusik und Liedern im Stil der Musik ihrer Kindheit im Süden der USA darstellen sollen. 2015 wird wohl erstmals ein Album mit dem Material erscheinen.
* Billy Joel hat für den am 18. November erschienenen Sampler mit Paul McCartney-Songs, Art Of McCartney, eine rasante Fassung von Maybe I´m Amazed eingespielt, die diese Kompilation, die eine Idee des ehemaligen McCartney-Produzenten Ralph Sall war, eröffnet. Die Platte wird in verschiedenen Versionen zu erhalten sein, darunter einer 

Luxus-Fassung mit 42 Liedern und einem Buch. Enthalten sind sowohl Cover seiner Kompositionen für die Beatles wie auch alte und neue Solo-Stücke.
* Jay-Z., seines Zeichens Rap-Mogul, hat das gemacht, was sich früher nur die Superreichen aus anderen Sphären der Gesellschaft geleistet haben: Als Fan der Champagner-Marke Armand de Brignac, von der 30 Liter-Flaschen schon einmal sechsstellige Summen aufrufen, kaufte er jetzt die Firma selbst. In Anbetracht der Mengen, die er bislang von dem Getränk zu sich genommen hat eine gute Lösung, spart er sich doch jetzt vielleicht mehr, als er zuvor im  einzelnen dafür gezahlt hat.
* Acker Bilk, der 1929 eigentlich als Bernard Stanley Bilk geboren wurde (den Spitznamen, der soviel wie Kumpel bedeutet, erhielt er in der Armee), starb am 2. November im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer bereits seit länger andauernden Krankheit in einem Krankenhaus in Bath, Südengland. Berühmt wurde der Jazz-Klarinettist vor allem durch seinen Instrumentalhit Stranger On The Shore
(Nr. 2) 1962. Er erlernte das Instrument während seines Militärdienstes in Ägypten und gründete seine erste Band direkt nach dem zweiten Weltkrieg, mit der er den sogenannten Trad Jazz, also traditionellen amerikanischen Jazz, spielte. Schon seine erste Single, Summer Set, die auf seine Herkunft aus Pensford, Somerset anspielte, war in England ein Top-5-Hit, landete aber in den USA nur auf 104. Weitere Hits folgten, ehe er von der BBC gebeten wurde, eine Titelmelodie für eine Science Fiction-Show für Kinder zu schreiben. Daraus entstand  Stranger On The Shore. In den USA war das sein einziger Hit, aber in England hatte er noch einige mehr. Er trat bis zum Oktober 2013 auf.
* Jack Bruce, Bassist und Sänger von Cream, starb am 25. Oktober zuhause in Suffolk, England an seiner Leberkrankheit. Bruce wurde in Glasgow, Schottland geboren und erlernte den Kontrabass. Mit seiner Familie reiste er durch Kanada, die USA und Europa, ehe er sich in London niederließ und in die Blues Inc. von Alexis Korner einstieg. Von dort ging er zur Graham Bond Organisation, die er zugunsten John Mayall´s Bluesbreakers und Manfred Mann verließ. Dann wurde er von Ginger Baker, den er seit der Graham Bond Organisation kannte, gebeten, zusammen mit Eric Clapton und ihm Cream zu gründen. Damit kam der weltweite Durchbruch, für den Bruce nicht nur mit seinen Songs wie Sunshine Of Your Love oder White Room sorgte, sondern auch durch sein revolutionäres Bass-Spiel, das ihn als eigenständiges Lead-Instrument etablierte. Obwohl das Trio nicht einmal drei Jahre zusammen war, verkaufte es dennoch 35 Millionen Schallplatten und wurde vor allem in 

en USA zu einer der größten Konzertsensationen der 60er Jahre. Nach einigen, weniger erfolgreichen Solo-Alben gründete Bruce West, Bruce & Laing mit den beiden ehemaligen Mountain -Mitgliedern Leslie West und Corky Laing. Danach legte er zahlreiche Soloplatten vor, die allerdings meistens keinen großen Erfolg hatten und trat mit berühmten Kollegen auf, wie Ringo Starr, in dessen All Starr Band er lange Jahre den Bass spielte. Nach einer nicht so erfolgreichen Reunion mit Baker und Moore tat er sich noch ein letztes Mal für ein Konzert in London mit Eric Clapton und Ginger Baker zusammen, ehe ihm 2003 eine Leber transplantiert wurde. Noch in diesem Jahr brachte er noch eine Soloplatte heraus.
* Tim Hauser, eines der Gründungsmitglieder von
Manhattan Transfer , starb am 16. Oktober in einem Krankenhaus in Sayre, Pennsylvania, an einem Herzschlag im Alter von 72 Jahren. Zuvor war er von Elmira, New York, wo er wegen einer Lungenentzündung behandelt wurde, nach Sayre verlegt worden. Er wurde 1941 in Troy, New York geboren und zog mit seiner Familie nach New Jersey um, wo er die Doo-Wop-Gruppe The Criterions gründete, die allerdings keinen Erfolg hatte. Im selben Jahr, 1959, produzierte er die Version von Harlem Nocturne derViscounts , die in den USA den 52. Platz belegte. Danach studierte er an der Villanova Universität, wo er die Troubadours Three
mit Tommy West gründete, der bei den Buchanan Brothers landete. Nach einer Zeit bei der Luftwaffe und in normalen Berufen gründete er 1969 Manhattan Transfer , die ein erstes Album fürCapitol
aufnahmen. Da dies erfolglos blieb, arbeitete Hauser als Taxifahrer, ehe er 1972 Laurel Masse, die sich an seine Formation erinnerte, traf. Zusammen mit Alan Paul und Janis Siegel gründete er Manhattan Transfer neu. 1975 gelang mit Operator (22) der erste Hit und der brachte dem Quartett eine Fernsehshow ein. Von da an verkauften sich die Alben lastwagenweise, obwohl Laurel Masse 1979 nach einem Auto-Unfall von Cheryl Bentyne ersetzt wurde. Das minderte den Erfolg in keinster Weise. Im Laufe der Zeit erhielt die Vokalgruppe zehn Grammies.
* Raphael Ravensroft, dank seines Solos in Baker Street von Gerry Rafferty berühmt gewordener Saxofonist, starb am 19. Oktober im Alter von 60 Jahren an einer Herzattacke. Obwohl ihn der Saxofoneinsatz weltberühmt machte, erhielt er für die Session nur 27 Pfund, wobei der Scheck dafür noch platzte. Ravenscroft selbst äußerte sich später oft so, dass er bedauere, dass sein Saxofon in diesem Song eigentlich verstimmt war. 
* Don Henley
hat ein T-Shirt Unternehmen in Duluth wegen der Aufschrift Don A Henley And Take It Easy verklagt.
Oldie-Markt November 2014
* Debbie Harry , David Johansen, Katie Pierson von den B 52´s und Ben E. King sind nur einige der Teilnehmer am 34. John Lennon Tribute, das in diesem Jahr im New York Symphony Space am 5. 12. stattfinden soll. Diesmal soll der Ertrag einem Projekt zugute kommen, das Kinder beim Songschreiben hilft. Joan Osborne wird alle Lieder singen, die John Lennon bei seinem letzten Konzert mit Elton John am 28. November 1974 im Madison Square Garden vortrug: Whatever Helps You Through The Night. Lucy In The Sky With Diamonds und I Saw Her Standing There.
* David Gilmour und Nick Mason
haben in einem Interview bekräftigt, dass das neue Pink Floyd-Album Endless River, das in Kürze erscheinen wird, das letzte der Band sein wird. Beide verstehen das Werk sowohl als Erinnerung an den 2008 verstorbenen Keyboarder Rick Wright als auch als konsequente Fortsetzung von Division Bell, dessen vorletzte Zeile sich auf den neuen Albumtitel bezieht.
* Bob Dylan´s sämtliche jemals aufgenommene Lieder – sowohl auf offiziellen Alben wie auf Bootlegs – werden jetzt in einem 960-seitigen Songbuch enthalten sein, das der an der Universität von Boston tätige Christopher Ricken mit der Unterstützung des Meisters selbst, über den er bereits ein anderes Buch veröffentlicht hat, herausgebracht hat. Das wirklich neue ist, dass auch von den Originalen abweichende Fassungen erwähnt werden, die Dylan selbst abänderte. Das Ganze ist richtig schwer, ist aber gleichzeitig der umfassendste Band der Lieder des Mannes.
* Noel Gallagher hat mit seiner Band High Flying Birds zweite Album eingespielt, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Zur Feier der Produktion traf er sich Anfang Oktober mit seinen Fans auf Facebook.
* AC/DC werden am 28. November mit Rock Or Bust ein neues Album veröffentlichen, an dem erstmals für den inzwischen wegen seiner Demenz ausgeschiedenen Malcolm Young sein Neffe Steve Young die Rhythmusgitarre gespielt hat.
* Queen werden in Kürze die CD Forever
herausbringen, die eine Mixtur aus Klassikern, alternativen Versionen bekannter Lieder und drei bislang unveröffentlichten Songs mit Freddy Mercury enthalten wird.
* Steven Tyler von Aerosmith hat verlauten lassen, dass er 2015 eine Soloplatte auf den Markt bringen wird. Was das für seine Band bedeutet, ist bislang noch nicht so ganz klar. Joe Perry jedenfalls hat sich in einem Interview so geäußert, dass Steve sich in den letzten Jahren verändert habe und mehr auf seinen eigenen Ruhm bedacht war als auf den der Gruppe.
* Paul Revere Dick, Keyboarder und Chef von Paul Revere & The Raiders, starb am 4. 

ktober zuhause in Idaho im Alter von 76 an einem Gehirntumor. Früher in diesem Jahr war er ja bereits aus gesundheitlichen Gründen bei der Band ausgestiegen. Er besaß ein Restaurant in Caldwell, Idaho, als er den Sänger Mark Lindsay in den späten 50er Jahren traf (als er Hamburger-Brötchen von der Bäckerei holte, bei der Mark arbeitete). Die beiden zogen zusammen die Downbeats auf, ehe sie Pauls Name komplett mit Uniformen aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg verwendeten. Sie waren bereits eine Sensation im Nordwesten der USA (so nahmen sie ihre Fassung von Louie, Louie  fast zur selben Zeit auf wie die Kingsmen) ehe sie ihre Instrumentalfassung des aus der klassischen Musik stammenden Like Long Hair 1961 einspielten. Zwar schafften sie damit nur den 38. Platz, aber Columbia wurde auf sie aufmerksam und man zog nach Los Angeles um, wo sie dann Hits wie Just Like Me (# 11 1966), Kicks (Nr. 4) oder Hungry (Nr. 6) einspielten. Bis 1971 feierten sie Hits, wobei ihre Version von Indian Reservation in diesem Jahr sogar die Nr. 1 schaffte. Damals nannte man sich bereits Raiders, obvwohl Mark Lindsay immer noch dabei war. Dank harter Arbeit schaffte es Paul, die Band nicht nur am Leben zu erhalten, sondern mit ihr weltweit vor vollen Sälen aufzutreten.
* Die Rock´n´Roll Hall Of Fame wird aus folgenden Kandidaten die Einführungen am 18. April 2015 in Cleveland auswählen: The Marvelettes, The Spinners, War, Chic, Kraftwerk, Nine Inch Nails, The Paul Butterfield Blues Band, The Smiths, Green DAY, NWA, Sting, Bill Withers, Lou Reed, Stevie Ray Vaughan und Joan Jett.
* B.B. King musste ein Konzert in Chicago wegen Krankheit beenden und hat gleich die restlichen 8 Konzerte seiner US-Tour abgesagt.
* Gerry Marsden musste wegen einer bedrohlichen medizinischen Verfassung das Konzert am 4. Oktober in Chatham, England canceln. Wahrscheinlich muss er auch den gesamten Rest der British Sixties Gold Tour auslassen. Die Pacemakers werden die Konzerte ohne ihn durchziehen und Spencer Davis wurde dem Programm hinzugefügt.
* Sonny Geraci
von den Outsiders kann darauf hoffen, dass er die Einnahmen aus dem Benefizkonzert jetzt doch erhält. Der Restaurantbesitzer aus Streetsboro, Ohio, der die Einnahmen zunächst unterschlagen hatte, wurde jetzt zu drei Jahren Haft verurteilt und muss Geraci zudem 28000 Dollar plus den Gerichtskosten zurückzahlen. Hoffentlich kann der Restaurantbesitzer die Summe auch erstatten.
* Patti LaBelle , die wegen einer Aktion ihres Leibwächters gegen einen Kadetten von West Point vor Gericht kam, wurde am 23. September von allen Vorwürfen befreit. In dem Verfahren hatte LaBelle bestritten, ihrem

Leibwächter befohlen zu haben, den Mann zu attackieren, weil er zu nah bei ihrem Gepäck stand.
* Das Satellitenradio Sirius/XM
wurde am 22. September von einem Gericht in Los Angeles verurteilt, den Turtles Gebühren nachzuzahlen. Zwar betrifft das amerikanische Copyright-Gesetz keine Lieder, die vor 1972 geschrieben wurden, aber die Turtles argumentierten, dass damit Staats- und gängiges Gesetz verletzt wurde. Dieser Argumentation pflichtete der Richter bei. Howard Kaylan und Mark Volman haben 100 Millionen Schadensersatz angegeben, doch darüber wurde noch nicht geurteilt und auch das Verfahren wird sicherlich in Berufung gehen.
* Cher hat Probleme mit drei Tänzerinnen, die aus Budget-Gründen entlassen wurden. Im Juli reichten sie eine Klage gegen die Dame ein, weil sie ihrer Meinung deswegen gefeuert wurden, weil sie sich wegen der sexuellen Belästigung eines Fans durch einen Tänzer beschwert hatten. Die Klage führt zudem an, dass Cher ihre Tänzerinnen umstrukturieren wollte, weil ihr zuviel Farbe auf der Bühne war.
* George Hamilton IV, der von 1956-63 elfmal in den Popcharts und von 1960-1978 40mal in den Countrycharts landete, starb am 17. September in einem Krankenhaus in Nashville im Alter von 77 Jahren an den Folge einer Herzattacke.
Seine größten Hits waren A Rose And A Baby Ruth (Nr. 6, 1956), Why Don´t They Understand (Nr. 10, 1958) oder Abilene (1 Country, 15 Pop 1963).
Vor allem aber jedoch war er der Internationale Botschafter der Country Musik und nahm beispielsweise als erster Countrymusiker Platten in Russland und der CSSR auf.
* Beatrice Best, Baritonsänger der
Jive Five von 1962 bis 2012, als er sich zurückzog, starb am 15. September. Er war auf den Hits I´m A Happy Man  (Nr. 26, 1965) und What Time Is It
(Nr. 67, 1962) zu hören.
* Cosimo Matassa, legendärer Studiobesitzer und Produzent aus New Orleans, starb dort im Alter von 88 Jahren am 11. September. Er war eines der Fundamente des New Orleans Sounds der 50er Jahre, durch den Künstler wie Fats Domino, Little Richard, Frankie Ford, Clarence „Frogman“ Henry, Ernie K-Doe, Smiley Lewis, Lloyd Price, Robert Parker und Professor Longhair berühmt wurden.
Sein Aufnahmestudio wurde bereits als Historisches Wahrzeichen des Rock´n´Roll ausgezeichnet und er in die Louisiana Music, Blues And Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.
* Lynn Anderson wurde am 12. September in Nashville wegen eines Verkehrsunfalls verhaftet, den sie unter Alkoholeinfluss verursacht hatte, festgenommen. Sie wurde für eine Kaution von 5000 Dollar freigelassen.



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