Plattensammeln.de
Gute Schallplatten sind von Sammlern gesucht und eine sehr gute Kapitalanlage mit steigendem Wert.
Vinyl-Platten werden in Dynamik und Klangqualität von keinem der neuen Medien erreicht !
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Platte des Monats

 

Signature Sounds/In-akustik 0622029

Seit ca. 1956 können wir Musik stereophon hören.  Aber bereits seit ca. 1850 können wir stereoskopisch sehen.

Vinyl liegt im Trend.  

 

Plattenhändler berichten von einer steigenden Nachfrage: Einige Läden in Österreich verkaufen sogar wieder mehr schwarze als silberne Scheiben. Die Schallplatte erlebe derzeit eine wahre Renaissance - auch für Geldanleger.

 

Vorausgesetzt man besitzt die richtige Platte zur richtigen Zelt. Wer in den 70er «Jahren alle Platten der Musikrichtung "Deutschrock" oder "Psychedelic Rock" gekauft hat,   kann heute dafür wahre Spitzenpreise erzielen.
Originale Pressungen des Labels "Ohr",   "Pilz" oder unzählige Privatpressungen werden im Netz und auf Sammlerbörsen hoch gehandelt.
 

Gut erhaltene Exemplare wechseln für mehrere Hundert Euro den
Besitzer - pro Stück. Bei Preisen von damals 15 bis 20 Deutsche Mark
kann sich die Rendite durchaus mit konservativen Anlageformen messen.
Für die Schallplatte mit dem Titel "Stormy Weather",  gesungen von der Gruppe "The Five Sharps" bezahlen Sammler aus den USA nicht weniger als 4.000 Euro. Der Seltenheitsgrad,  der Kultfaktor und der physische Zustand sind dabei entscheidende Faktoren für die Preisentwicklung von Tonträgern.

 

Die Wertentwicklung für Schallplatten ist allerdings schwer zu berechnen. Man sollte Fachmann sein oder einen an seiner Seite wissen. Eine Kenntnis des Musikmarktes und der Absatzkanäle Ist für die Spekulation mit dem Rohstoff Vinyl unumgänglich. Wer als Musikliebhaber keine Sammlernatur ist,  bieten sich traditionelle Formen der Geldanlage.

 

Crippled Creek haben mit Some Strange Country eine faszinierende CD mit akustischer Musik vorgelegt.

Wortspiele können den Charakter einer CD definieren und der im Titel der neuen CD des Quintetts trifft exakt das, was man hört. Some Strange Country kann nicht nur ein seltsames Land, sondern auch seltsame Countrymusik bedeuten und beide Bedeutungen treffen genau, was man hier hört. Die Band um Sängerin und Songschreiberin Aoife O´Donovan entschloss sich nämlich, vorwiegend Volkslieder aufzunehmen, die sie allerdings mit eigenen Titeln vermischte. Darüber hinaus spielte man die Klassiker so ein, wie sie wohl auch zum ersten Mal zu hören waren: Akustisch, mit der Dominanz der Stimme von O´Donovan. Das war eine fantastische Idee, denn so erhalten die oft gar schrecklichen Texte eine zusätzliche Ebene, die den verträumten Gesang der Dame bestens kontrastieren und die Atmosphäre beisteuern, die manchmal bei dem Gesang fehlen. Die Stimmung, die dadurch aufkommt, ist teilweise magisch und zieht den Hörer in die Welt der Band, zumal die Instrumentalisten überragend spielen. Die Stakkato-Gitarre von Corey DiMario, das Banjo von Gregory Liszt, die Fiddle von Brittany Haas und der akustische Bass von DiMario geben dem Klang eine derartige Wärme und Authentizität, dass man sich tatsächlich manchmal ins 18. oder 19. Jahrhundert zurückversetzt glaubt. So einfach sich das oft anhört, so komplex ist das, wenn man es macht. Am Ende bleibt eine wunderbare Platte übrig.  mvr