Seit ca. 1956 können wir Musik stereophon hören. Aber bereits seit ca. 1850 können wir stereoskopisch sehen.
Die Platte des Monats
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Vinyl bleibt Vinyl
Es hieße Eulen nach Athen zu tragen, wollte man Plattensammler davon überzeugen, dass Vinyl und analoge Aufnahmetechnik die bessere Antwort für den optimalen Klang von Schallplatten darstellen. Deswegen soll darüber kein Wort mehr verloren werden, abgesehen von der Feststellung, dass es tatsächlich so ist.
Jeder, der ein Album auf den beiden zur Wahl stehenden Tonträgern besitzt, sollte sich den Spass machen, die Qualität zu überprüfen – er wird feststellen, dass abgesehen von dem klinischen – in diesem Zusammenhang ein Synonym für sterilen – Sound der CD die Vinylplatte eine Lebendigkeit besitzt, die das Plastikteil schon alleine deswegen nicht erreichen kann, weil der digitalen Aufnahmetechnik das gesamte Spektrum des menschlichen Ohrs nicht zur Verfügung steht.
Um sie zur Geltung zu bringen, wurde oben und unten etwas abgeschnitten, oder anders ausgedrückt: Der Klang wurde verdichtet.
Für die normale Rockmusik ist das nicht ganz so wesentlich, aber man sollte sich den Spass machen, Werke, die das Klangspektrum voll ausschöpfen, einmal auf beiden Tonträgern anzuhören:
Das Resultat wird erstaunlich sein. Deswegen ist es kein Wunder, dass die alte Aufnahmetechnik
und der Tonträger des vergangenen Jahrhunderts mittlerweile fröhliche Urstände feiert
und das macht gerade bei den Singles Sinn. Denn wo die CD-
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Die Schallplatte wird 125. Nicht totzukriegen!
Die neuen Preiskataloge 2013